Die Lemkepütt :

Lemkep_tt_2

Lemke_P_tt

Fotos : Anke/Jean-Claude RIHARD (1993 und 1996)

Die Dählingspütt :

D_hlingsp_tt_2005

D_hlingsp_tt_mit_Weg_Richtung_Max_Gohrbandt_und_Molkerei_2005

Kreuzung_D_hlingsp_tt_Richtung_Karwitz_2005

Fotos : mit Dank an Rudolf GOHRBANDT (2005)

Damals gab es noch die Schmandtke- und die Dummerspütt.

Die Dummerspütt lag gegenüber der damaligen Dorfschule. Dort durften die Kinder in der Pause oder Turnstunde Schlittschuh laufen oder schlittern, das ging mit den "Holtdüffle" (Holzpantoffeln) am besten.

Nach den Schularbeiten ging's zum Schlitten fahren und Schlittschuh laufen auf die Dählingspütt. Wenn das Eis dick genug gefroren war, schlugen die ROSINs Jungs in der Mitte der Pütt einen dicken Pfahl ein. Daran kam eine lange Stange. An dieser wurden die Schlitten angebunden oder die Schlittschuhläufer hingen sich daran und sind dann im Kreis gelaufen.

Mit dem Schlittschuh laufen war das so eine Sache : Mariechen (geb. 1916) und Bruder Fritz (geb. 1921) bekamen einmal zu Weihnachten nur jeder einen Schlittschuh, denn zwei Paar konnten sich die Eltern nicht leisten.

Wenn zum Frühjahr das Eis zu schmelzen begann, schlugen ROSINs Jungs mit der Axt grosse Eisschollen auf der Dählingspütt. Da sind die Kinder dann Bugestücke gelaufen. Sie sprangen von einer Eisscholle auf die andere, was ganz gefährlich war.

Die Teiche waren da zur Feuerlöschung da die Häuser damals Strohdächer hatten. Jeder Haushalt hatte Vorschriften : Otto LANGE musste z.B. immer einen leeren Eimer bereit haben. Bei Feuer wurde der Feuerwehrhorn geblasen, um die Bevölkerung zu benachrichtigen.

Quelle : Erinnerungsbuch meiner Oma Mariechen geborene LANGE