04 avril 2008
Kirche / church / église / kościoł

Foto : Anke/Jean-Claude RIHARD (1996)


Foto : dziękuję Maria i Waldemar WITEK
17 avril 2008
Schlawiner Kirchglocken / church bells / cloches / dzwon kościełny
Nach dem Dorfbrand 1808 sind beim Bau der neuen Backsteinkirche eine grosse und eine kleine Glocke aufgehängt worden, die von der 1805 aufgelösten Schlossgemeinde Rügenwalde stammten. 1886 fielen beide Glocken nach einem durch Blitzeinschlag verursachten Kirchturmbrand herunter und zerbarsten. Zwei Glocken wurden neu gegossen, die grössere wurde im ersten Weltkrieg eingeschmolzen.

Die kleinere Kirchglocke (300 kg, 80 cm Durchmesser, 80 cm Höhe) wurde im zweiten Weltkrieg abgeliefert, kam in das Glockesammellager und ist dadurch erhalten geblieben. Nach dem Krieg ist sie im Auftrag des Landeskirchenamtes Düsseldorf bei der Glockengieβerei Gebr. Rincker in Sinn/Dillkreis in Hessen eingelagert. 1972 wurde die Glocke aus dem Lager vom damaligen Vorsitzenden der Pommerschen Landsmannschaft Rendel abtransportiert und auf dem Privatgrundstück des Schlawer Heimatkreisbearbeiters Georg in Hagendahl aufgestellt. Sie hat seit August 1983 im Ratstrakt des Ennepe-Ruhr-Kreishauses in der Hauptstraβe 92 in SCHWELM einen Ehrenplatz erhalten.

Der Ennepe-Ruhr-Kreis hat am 28. Oktober 1959 durch Kreistagsbeschluβ die Patenschaft für den ehemaligen Landkreis Schlawe übernommen. Vorausgegangen war ein Antrag des letzten Landrats des Kreises Schlawe und der letzte Bürgermeister der Stadt Schlawe. Die Übernahmfeier fand am 24. November 1961 statt. Erste Patenschaftstreffen wurden im Jahr 1962 abgehalten. Später fanden alle zwei Jahre Patenschaftstreffen statt, zuletzt im Jahr 2007.
Quelle : Werner JACOB, Ennepe-Ruhr-Kreis, Fotos : Erwin GOLDNIK (2008) (mit Dank an Heike RUDOLPH)

Müller, Pfarrer,
Dähling, Dietrich, Frenz, Trende, Wetzel, Kirchenälteste,
March, Küster.
29. Sept. 1886 durch Blitz zerstört,
1887 gegossen von C. Voβ & Sohn in Stettin
No. 1083

schwarz-weiβ Fotos : unbekannt (1983, 10. Schlawer Patenschaftstreffen)
Gottes Blitz schlug mich darnieder
Gottes Gnad' erhob mich wieder
14 mai 2008
Kirche / church / église / kościoł
Vor der Renovierung :

Foto : Marion SINDEL (2003)
Nach der Renovierung :

Foto : Horst HYLLA (2008)

Quelle : dziękuję Maria i Waldemar WITEK (2006)


Fotos : Waldemar WITEK
15 mai 2008
Kirche / church / église / kościoł


Quelle : dziękuję Maria i Waldemar WITEK
06 octobre 2008
Kirche / church / église / kościoł


Quelle : Waldemar WITEK
18 novembre 2008
Kirchgemeinde
Pastor Müller war 39 Jahre Pfarrer in Schlawin. Er wurde mit seiner Familie auf dem alten Friedhof neben der Kirche beerdigt. Sein Nachfolger war Pastor Stellmacher bis 1917. Danach folgte aus Berlin kommend Pastor Zühlsdorf, der 1937 in den Ruhestand trat. Danach kam Pastor Walter Gruel bis zur Einberufung zur Wehrmacht 1941. Pastor Joachim Bohnow aus Stettin hielt nur Gottesdienste während seines Wehrmachturlaubs. Zur Vertretung kamen Superintendent Molzahn aus Rügenwalde und Pastor Müller aus Zizow. Die Pfarrersfrau Frau Bohnow war Organistin, hielt Lesegottesdienste und hielt auch Trauerreden im Hause während der Besatzungszeit.
Quelle : Der Kreis Schlawe, Band 2 von Manfred VOLLACK, Husum 1989
12 janvier 2009
Pfarrer und Priester / pasteurs et prêtres / pastors and priests
Vor 1945 waren die Schlawiner überwiegend evangelischer Konfession. Das Dorf war Sitz des Pfarramtes für das Kirchspiel Schlawin, zu dem die Kirchengemeinden Schlawin (mit Neu Schlawin) und Damshagen (mit Rehbockshagen und Vosshagen) gehörten. 1940 zählte das Kirchspiel 1535 Gemeindeglieder. Es gehörte zum Kirchenkreis Rügenwalde in der Kirchenprovinz Pommern der Kirche der Altpreussischen Union.
Als Pfarrer ware, tätig :
- Thomas ADAM, (1590)
- Johannes MÜLLER, 1599-?
- Petrus HILLE, 1633-?
- Bartholomäus HILLE (Sohn von Petrus HILLE), 1658-1706
- Peter Christoph KLEMPIN, 1706-1733
- Joachim STÜWE, 1733-1762
- Friedrich HÖPFNER, 1763-1797
- Friedrich Heinrich ADAM, 1798-1845
- Friedrich Wilhelm Alexander BOOß, 1847-1853
- August Ludolf MÜLLER, 1855-1896
- Paul Richard STELLMACHER, 1898-1916
- Wilhelm ZÜHLSDORF, 1916-1939
- Hans Joachim BONOW, 1940-1945
Seit 1945 ist die Bevölkerung überwiegend katholischer Konfession. Am 2. April 1947 wurde die polnische katholische Kirche eingeweiht und bekam den Namen Kościół Podwyższenia Krzyża Świętego (Kirche zur Erhöhung des Heiligen Kreuzes). 1980 errichtete hier die katholische Kirche in Polen eine Pfarrei (parafia), der die Filialkirche Boleszewo und Karwice zugeordnet wurden. Sie zählt heute 1433 Gemeindeglieder und gehört zum Dekanat Darłowo im Bistum Köslin-Kolberg.

Als Priester waren tätig :
- Władysław NOWOSIAD, 1980-2001
- Jerzy UBERMAN, 2001-2003
- Grzegorz KRAJEWSKI, 2003-
Quelle : die Evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart, Ernst Müller, 2. Teil (Regierungsbezirk Köslin), Stettin, 1912
Foto : Maria und Waldemar WITEK







