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Schlawin/Słowino Pommern/Pomerania/Poméranie/Zachodniopomorskie
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23 mai 2008

Familien / families / familles / rodzina LANGE-KRAUSE-HARNISCH

Der Landwirt Hugo LANGE (geboren am 29. Dezember 1886 in Schlawin, gestorben am 15. März 1960 in Neuβ) war verheiratet mit Margarete geb. BREDOW oder BRÖDOW (geboren am 21. Juni 1891 in Karwitz, gestorben am 29. April 1978 in Neuβ). Das Ehepaar bekam drei Kinder : die Töchter Frieda und Gertrud und den Sohn Gerhard.

Familie_Hugo_LANGE

Frieda Amanda Elisabeth LANGE (geboren am 16. Juli 1912 in Schlawin, gestorben am 31 Oktober 1990 in Willich-Schiefbahn im Rheinland) heiratete Ende Oktober 1935 den Landwirtssohn Max KRAUSE (geboren am 5. März 1906 in Schlawin, gestorben am 18. September 1939 in Rügenwalde), den ältesten Sohn der Eheleute Reinhold KRAUSE (geboren am 5. April 1878 in Neu-Kugelwitz) und Minna geb. STRAUβ (geboren am 7. Februar 1878 in Schlawin), die in Miekenkaten einen Erbhof besaβen.

Minna_Krause_mit_Tochter_Hedwig_ca_1940

Das Foto zeigt Reinhold und Minna KRAUSE mit den Kindern Paul, Max, Hedwig und Helene (von links nach rechts).

Reinhold_und_Minna_KRAUSE

Frieda KRAUSE hatte drei Kinder, die beiden ältesten, Lieselotte (23/02/1936-10/07/1985) und Wilfred, waren aus der Ehe mit Max KRAUSE hervorgegangen, der bereits 1939 verstarb. Das dritte Kind war Helmut KRAUSE (12/1939-20/11/1996).

Auf dem Foto ist Max KRAUSE der vierte von rechts.

Max_KRAUSE

 

 

Zwischen 1940 und 1942 lieβ sich Frieda KRAUSE, die nun Witwe war, an der Landesfrauenklinik Stettin zur Hebamme ausbilden. Auf dem Foto mit Prof. Dr. med. Siegfried STEPHAN, Direktor der Frauenklinik, ist Frieda KRAUSE in der letzten Reihe die 5. von links (1942).

Frieda_KRAUSE_1942Frieda_LANGE_2_photos

 

Sie erhielt anschlieβend im Kreis Stolp eine aus insgesamt 11 Dörfern bestehende Hebammenpraxis, mit Wohnsitz in Groβ Brüskow. Nachdem nach Ende des zweiten Weltkrieges Hinterpommern unter polnische Verwaltung gestellt worden war, konnte sie ihren Hebammenberuf zunächst weiter ausüben, bis sie gemeinsam mit den anderen deutschen Einwohnern am 24. August 1946 morgens um 5 Uhr von den Polen aus Groβ Brüskow vertrieben wurde. Vom Zeitpunkt des Einmarsches der Roten Armee bis zur Vertreibung durch die Polen hatte sie noch etwa 200 russische und polnische Patientinnen betreut.

Das Foto zeigt die Einschulung der Kinder im September 1943 in Groβ Brüskow, Kreis Stolp. Von links nach rechts : Mechthild SCHESKE, Lieselotte KRAUSE, Wilfred KRAUSE und Helmut KRAUSE (unten).

Einschulung_20Wilfred_20Krause_20Sept_201943

 

Text und Fotos : mit Dank an Wilfred KRAUSE

J Zum Thema Hebammen wird darauf hingewiesen, dass Univ.-Prof. Dr. med. G. Köhler, Leiter der geburtshilflich-gynäkologischen Sammlung der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Greifswald weiterhin Zeitzeugen oder Angehörige der Frauenkliniken Stettin und Königsberg sucht, wie auch Bild- und Datenmaterial. Mehr dazu unter : http://www.gyncoll.uni-greifswald.de/de/home.html

 

Gertrud LANGE heiratete Willy HARNISCH, nachdem dessen erste Frau Mariechen (Tochter von Ernst JANKE und Minna geb. LANGE aus Rügenwalde und somit Cousine von Gertrud) frühzeitig am Kindesbett gestorben war.

Gertrud_LANGE

 

Hochzeitsbilder anlässlich der Hochzeit von Willy HARNISCH und Gertrud LANGE in Rügenwalde.

Willy HARNISCH und Gertrud geb. LANGE

 Hochzeit1

Die Hochzeitsgäste vor dem Haus in der Karwitzer Landstraße Nr. 1

Hochzeit3

 

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23 mai 2008

Familien / families / familles / rodzina ZOSKE-DÖPKE-HYLLA

Die Oma von Horst HYLLA mütterlicherseits war Minna DÖPKE geborene LAST. Sie war in Schlawin gut bekannt. Sie mietete die Garderobe im Dorfkrug. Ausserdem hatte sie für verschiedene Firmen und Versandhäuser die Vertretung : sie verkaufte z.B. Fahrräder der Firma Miele und traditionnelle Marine-Anzüge von Bleile. Und sie ging zu den Bauern, um für die Firma PIEPER Eier aufzukaufen. Ihr Mann August DÖPKE war Strassenwärter und musste die Strasse bis zum Bahnhof Karwitz und in Richtung Rügenwalde bis zum Wald kontrollieren und kleine Löcher beseitigen. Zu seinen Aufgaben gehörte es auch, Teile des Chausseegrabens an Leute zu verpachten. Dort wurden die Ziegen gehütet und das Gras abgemäht, um daraus Heu zu machen. Man konnte auch einen Strassenbaum pachten und das Obst ernten.

Grossvater_m_tterlicherseits_August_D_PKE

August DÖPKE starb 1936 in Folge seiner Verletzungen aus dem 1. Weltkrieg.

Die Tochter Elsa DÖPKE war zuerst Magd beim Altbauern PIEPER. Die daneben stehende Villa und der Bauernhof wurden von den Gebrüdern PIEPER geerbt. Nach dem Tod des Bauern blieb sie dort, arbeite später als Grossmagd für die PIEPERs und auch teils in der Wurstfabrik Powufa (Pommersche Wurst- und Fleischwarenfabrik). Sie heiratete Paul HYLLA, Chauffeur bei der Wurstfabrik PIEPER, der auch als Handwerker bei Reparaturen half.

img045_Bescheinigung_Pieper

Das Foto zeigt Horst HYLLAs Eltern um 1921-1922.

Horst_Hyllas_Eltern_1921_oder_1922

Das Ehepaar bekam die Kinder Helene, Heinz, Ruth und Horst. Die HYLLAs wohnten bis 1936 in Schlawin beim Bauer WENDT, zogen dann nach Stolp.

Das Foto zeigt die Geschwiter Helene und Heinz HYLLA um 1936.

Helene_und_Horst_HYLLA_um_1936

Das folgende Foto zeigt die Familie HYLLA im Jahre 1943 : Tochter Helene, Sohn Heinz (Kriegsmarine), Sohn Horst und vorne die Eltern Elsa und Paul.

Familie_Hylla_1943

Der Sohn Hugo DÖPKE heiratete Elisabeth geborene ZOSKE. Sie bekamen drei Kinder, Brigitten, Klaus und Martin und bauten 1937-1939 ein Haus hinter dem Dorfteich in Richtung Neuschlawin. Nach dem Tod des Vaters übernahm Hugo DÖPKE 1936 das Amt des Strassenwärters. Er wurde 1940 in den 2. Weltkrieg eingezogen und starb 1945 in russischer Gefangenschaft. Der Sohn Martin ist 1946 vestorben.

Das Bild zeigt die Verlobung in Schlawin von Hugo DÖPKE mit Elisabeth ZOSKE um 1935.

Verlobung_format_paint

Anbei Foto mit Namen : Verlobung_mit_Namen_format_word

Das kommende Bild zeigt Hugo DÖPKE als Soldat.

Herrn_Hyllas_Onkel_Hugo_D_PKE

Frau ZOSKE, die Mutter von Elisabeth ZOSKE, war Bahnwärterin an der Strecke Danzig-Stettin. Nachdem ihr Mann aus dem 1. Weltkrieg nicht zurückgekommen war, hatte sie seine Stelle als Streckenläufer übernommen. Das Bahnwärterhaus befand sich südlich von Neuschlawin nach dem Forsthaus an einem Fussweg Richtung Zanow neben der Schiene. Sie wohnte hier bis zum Ende des 2. Weltkrieges.

Bahnw_rtehaus_ZOSKE

Plan_Bahnw_rterhaus

Quelle : mit Dank an Horst HYLLA

30 juin 2008

Familie / family / famille / rodzina Albert DETTBARN

Der Landwirt Ernst Albert DETTBARN, geboren am 31.12.1894 in Schlawin, hat 1924 Holdine Maria geborene KLUG aus Neuparpart geheiratet. Aus dieser Ehe sind drei Töchter hervorgegangen: Gertrud geboren am 04.05.1925, Erika geboren am 25.06.1926, und Ilse geboren am 28.01.1928. Am 02.03.1928 ist leider die erste Ehefrau von Herr DETTBARN und Mutter der drei kleinen Kinder verstorben. Am 27.12.1929 hat Herr DETTBARN in Ratteick erneut geheiratet, Emma Anna Maria HÄHNKE. Aus dieser Ehe sind keine Kinder hervorgegangen.

Ernst Albert DETTBARN war selber Sohn vom Schlawiner Büdner Albert Ferdinand DETTBARN (17.06.1853-14.08.1920) und hatte noch folgende Geschwister : Erich (auch Landwirt), Hugo, Erwin, Alma, Else und Hedwig.

Das Foto zeigt Albert DETTBARN mit seiner zweiten Ehefrau Emma DETTBARN 1954 anlässlich ihrer Silberhochzeit.

Silberhochzeit_Emma_Albert_DETTBARN_1954

Die Familie DETTBARN hatte ihr Gehöft auf dem Buddend. Dort gab es laut Angabe von Frau Ilse RIZZO geb. DETTBARN noch sieben andere Gehöfte : Hugo SCHMIDT, August WITTIG, August MEYER, PANTHEN, ROSIN, SCHRÖDER und WANGENHEIM.

Geh_ft_Familie_Dettbarn

Quelle : mit Dank an Marie-Luise KOCH und an Frau Ilse RIZZO geb. DETTBARN

28 août 2008

Familie / family / famille / rodzina Hugo WENDT

Das Foto zeigt Reinhold WENDT mit seiner Ehefrau Berta. Reinhold WENDT war der Standesbeamte von Schlawin.

Wendt

Foto : mit Dank an Heribert WENDT und Thomas REITZ

Der Sohn von Reinhold und Berta WENDT war Hugo WENDT, Inhaber des Dorfkruges. Das Bild zeigt den Gasthof mit Kuhstall sowie das Wohnhaus von Christian PANTEN, Onkel von Hugo WENDT.

Wendt_Panten_1999

Foto : mit Dank an Heribert WENDT und Thomas REITZ (1999)

Der Bruder von Hugo WENDTs Ehefrau war der Grossbauer Max HUTH.

Haus_Max_Huth

Foto : mit Dank an Heribert WENDT und Thomas REITZ (1945)

Haus_Max_Huth_2008

MH_1923

Fotos : mit Dank an Horst HYLLA (2008)

 

 

 

29 août 2008

Schlawiner Umgebung um 1780

Schmettausche_Karte

Schmettausche Karte 1:50.000 (1969, Böhlau Verlag Wien Köln)

Mit Dank an Heinz MUHSAL

die Mole Beck oder Beek = der Mühlenbach

Möle. (Mäle). Mälne. für Die Müle. Dat was Water up sine Möle.
Aus Platt= Deutsches Wörterbuch nach der alten und neuen Pommerschen und Rügischen Mundart von Johann Carl Dähnert, Stralsund 1781.

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16 novembre 2008

Zeitungsartikel in OKO Darłowo Nr 4, Oktober 2008

Artikel über das Treffen mit den Schülern und Lehrerinnen der Schule in Słowino in Anwesenheit von Waldemar WITEK, September 2008.

Artikel_1

Article_2

Die Schüler der Grundschule in Słowino bekamen die Gelegenheit, das frühere Leben der Dorfeinwohner zu betrachten mit den Augen der Nachkommen. Es kamen ungewöhnliche Besucher aus Frankreich, aus einer Region, die an den deutschen und schweizer Grenzen liegt : Geneviève RIHARD und ihr Ehemann.

Was hat sie von so weitem hier her geführt ? Man hat erfahren, dass die Urgrossmutter von der Französin früher Dorfhebamme gewesen war. Mit ihrer Hilfe kamen viele Einwohner auf der Welt. Deshalb kam Geneviève auf den Spuren ihrer Vorfahren. Geneviève RIHARD zeigte Fotos aus dem Familienalbum (ein Foto ist hier unten abgebildet) und es wurden Erinnerungen aus der Familienvergangenheit ewähnt. Tränen wurden auch gegossen. Die Schüler bekamen sowohl einen Geschichteunterricht, als auch eine Ablenkung -ihre Aufgabe bestand darin, aktuelle Landschaftselemente auf alten Fotos zu erkennen. Dieser lebendige Unterricht hat den Schülern auch gezeigt, dass die Vergangenheit auch anders betrachtet werden kann als sonst, durch das Schicksal einer Familie. Das wird bestimmt das Wissen der Schüler über deren Geschichte bereichern. Das Treffen hat uns gute Erinnerungen hinterlassen. Die Schüler hörten gehorsam die Geschichten von Frau RIHARD zu und werden sich bestimmt an diese originelle Lektion über ihre Heimat erinnern.

17 novembre 2008

Dorfgeschichte / history / histoire / historia wsi

1. Aus vorgeschichtlicher Zeit

In der mittleren Steinzeit, vor mehr als 6000 Jahren, siedelten sich die ersten Menschen hier an, die ihre Waffen aus Elch- und Renntiergeweih herstellten. Funde von der Küste und aus der Wipper bei Alt Schlawe beweisen es. In der folgenden jüngeren Steinzeit bis etwa um 1800 vor Christus mehren sich die Funde : Messer, Dolche, Speer- und Pfeilspitzen aus Feuerstein, dazu Aexte und Hacken aus Felsgestein und schnurkeramische Scherben in ganz aussenordentlicher Weise. Das lässt auf eine dichtere Besiedlung schliessen.

Im 40. Jahresbericht der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde aus dem Jahre 1878 wird in den Erwerbungen des antiquarischen Museums ein Steinbeil aus Diorit mit Schaftloch erwähnt, das vom Chausseeaufseher Hänicke / Damshagen auf der Feldmark in Schlawin gefunden worden ist. Ausserdem meldet die Zeitung 'Ostpommersche Heimat' Nr 6  unter den urgeschichtlichen Funden des Jahres 1932 im Kreise Schlawe ein Feuersteinbeilchen, gefunden auf dem Acker Otto Maass vom Lehrer Geitner.

Wenn auch Jagd und Fischfang die Hauptbeschäftigung blieben, so trieben diese Steinzeitmenschen auch schon Viehzucht und Ackerbau und errichteten ihre Holz- und Erdhütten. Ein besonderes Kennzeichen dieser Zeit sind die Megalithgräber, Hünengräber genannt, wie sie bei Borkow und Franzen anzutreffen sind.

In der Bronzezeit bis 800 vor Christus wohnten hier Germanen. Die Funde aus dieser Zeit sind zwischen der unteren Grabow und Wipper nicht so zahlreich wie im mittleren und südlichen Teil des Schlawer Kreises. Bekannt sind solche aus Neu Järshagen, Damshagen, Alt Schlawe, Preetz, und besonders der Depotfund aus dem Klosterbache bei Körlin.

Der Beginn der Eisenzeit weist Steinkistengräber auf. Ein solches wurde auf der Altkrakower Feldmark aufgedeckt.

Den Germanen folgten die Wenden etwa 800 vor Christus. Sie mieden den Urwald als Wohnort und waren hauptsächlich auch Jäger und Fischer und liessen sich am Rande der Urwaldes an der Wipper und Grabow nieder. So entstanden hier Sellen, Kugelwitz, Krakow, Kannin, Meitzow, Kuddezow, Stemnitz, Alt Schlawe, Ristow, Karwitz, Malchow, Göritz, Pirbstow, Preetz. Sie bezeigten ein grosses Talent in der Namensgebung, daher sind diese Namen bedeutungsvoll.

2. Der Johanniter-Orden im Kreis Schlawe

Die grösste Tat des deutschen Mittelalters ist die Wiedergewinnung der ostelbischen Gebiete. Die deutsche Kolonisation des Kreises Schlawe geschah durch den Johanniter-Orden, das Kloster Buckow, die Gründung der deutschen Städte Rügenwalde, Schlawe, Pollnow und Zanow und die Gründung der deutschen Hagendörfer. Der Johanniterorden war 1099 im Morgenlande im Anschluss an die Eroberung Jerusalems gegründet worden. Er widmete sich besonders der Armen- und Krankenpflege. Wann der Orden nach Pommern gekommen ist, lässt sich heute nicht mehr nachweisen. Es wird nachträglich beurkundet, dass Fürst Ratibor, gestorben 1156, das "Haus Schlawe" geschenkt habe. "Haus Schlawe" bezeichnete die alte Kastellanei Alt Schlawe. Dort stand an der Wipper eine starke Wasserburg, in der die Johanniter eine Wohnstätte hatten. 1223 schenkte Ratibor II. dem Orden das Dorf Lantowe zwischen der Burg Dirlow auf dem Darlowberge bei Rügenwalde und dem Dorfe Kopahn. 1229 bestätigte Barnim I. dem Orden den Besitz einer Reihe von Ortschaften im Lande Schlawe, wobei Tychow angeführt wird. Von Bedeutung ist es, das Barnim die Johanniter aufforderte, dort Deutsche anzusiedeln.

Urkundlich erwähnt wird das Dorf erstmals am 1. Februar 1262 in einer Schenkungsurkunde mit der Bischof Hermann von Cammin dem Kloster Buckow 40 Hufen in verschiedenen Dörfern abtritt.

Am 6. Juli 1270 schenkt Wizlaw II. Fürst von Rügen dem Kloster das Dorf und befreit die Bewohner desselben von allen Lasten.

1271 und 1275 bestätigt er dem Kloster seine bisherigen Schenkungen. In dieser Urkunde werden einige Dörfer nur als „Dorfstätten“ (loca villarum) bezeichnet und waren deshalb damals wahrscheinlich noch weitgehend wüst. Der letztgenannten urkundlichen Bestätigung schließt sich mit gleichem Wortlaut Mestwin II. von Pommern an.

Am 8. April 1290 bittet Mestwin II. Herzog zu Pommerellen den Papst um eine Bestätigung der namentlich aufgeführeten Güter des Klosters Buckow. In dieser Urkunde ist das Dorf wieder unter den Klosterdörfern genannt.

Die Neuanlage des Dorfs dürfte deshalb in den Zeitraum 1275-1290 fallen.

Trotz seiner grossen Privilegien geriet der Orden durch Misswirtschaft immer tiefer und tiefer in Schulden. Weil 1380 seine Schulden in Deutschland schon die für damalige Zeit unegeheure Höhe von 10.000 Goldgulden erreicht hatten, musste er eine Besitzung nach der anderen verkaufen. Schliesslich fasste man den Plan, den Rest der Besitzungen gegen die günstiger gelegenen Dörfer Barskewitz mit Schloss, Mühle und Mühlenteich, Brüsewitz und Gollin in der Umgegend von Stargard an Peter von Glasenapp einzutauschen. Dieser vertauschte den Güterrecht : Kusserow, Krakow, Kammin, Meitzow, Schwolow und Hansfeld an Herzog Erich II. gegen Schloss, Land und Stadt Pollnow im Jahre 1472. Dieser Tausch war für die Pommerchen Herzöge sehr wichtig. Bis zum Jahre 1347 übten die Grafen Swanz die landesherrlichen Rechte in dem Lande Schlawe und Rügenwalde aus. In diesem Jahren mussten sie sich den Herzögen unterwerfen. Bald darauf verschwinden sie aus der Geschichte und die Pommerschen Herzöge treten ihr Erbe an. Sie bildeten aus den Dörfern "innerhalb der Wipper" das ursprüngliche Rügenwalder Amt.

Nach der Auflösung des Klosters Buckow infolge der Reformation wurden die 24 Abteidörfer von Buckow mit den 28 Amtsdörfern zum grossen Pommerschen Amte Rügenwalde vereinigt. Schlawin wurden 1611 dem Rügenwalder Amt angegliedert.

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Quelle : Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft vom XIV bis in das XIX Jahrhundert

Dr. Robert KLEMPIN, Gustav KRATZ, Berlin 1863

Kapitel : Hufenmatrikel Fürstl. Alten-Stettinischen Regierung de Anno 1628

1 octobre 2008

Zurück aus dem Pommern-Urlaub / back from Pomerania holidays / de retour de nos vacances poméraniennes

Am letzten Freitag sind wir per Flugzeug aus Gdańsk (via München) zurückgeflogen, ein schöner Rückflug bei blauem Himmel, so dass wir die kaschubische Seen und den Bodensee schön von oben beobachten konnten.

Remerciements

Wir hatten einen tollen Urlaub in Zachopomorskie und Pomorskie, haben 4 Nächte in Słowino/Schlawin in einem agroturystyka übernachtet, dann 2 Nächte in Duninówko in der Nähe von Ustka/Stolpmünde auch in Gästezimmern und noch 4 Nächte in Gdańsk in einer Herberge im Stadtzentrum.

Swistek

In Słowino war ein ganzes Programm für uns aufgestellt worden. Waldemar WITEK, Ethnologe in Szczecin/Stettin, hat uns einen ganzen Tag gewidmet und hat uns durch das Dorf geführt. Somit konnten wir Architektur-Details entdecken, wie die Gravuren der Zimmermänner auf alten Holzbalken. Ausserdem durften wir in ältere Häuser hinein, wo manche Leute noch wie vor 70 Jahren leben.

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In der Grundschule (ehemalige Villa Thedinga und 1942 Geburtshaus meiner Mama) wurden die Kinder mit den Lehrerinnen und der Schuldirektorin in einem Zimmer versammelt. Dazu kam auch noch ein Herr von der Gemeinde. Nachdem ich mich kurz auf Polnisch vorgestellt habe, durfte ich alte Fotos aus früheren deutschen Zeiten zeigen und kommentieren. Eine junge Frau hat vom Englischen ins Polnische übersetzt. Sowohl von Waldemar WITEK, als auch von der Gemeinde, bekamen wir Bücher, CD’s und Poster-Kalender geschenkt.

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Am Tag davor hatte uns der Gemeindevorsteher empfangen und wir wurden auch vom katholischen Pfarrer empfangen, der uns extra die Kirche öffnete. Die Kirche ist letztes Jahr von den FEICHT Schwestern sehr schön bunt gestrichen worden. Die FEICHT-Schwestern haben auch 2008 die Kunstgalerie MIZUMI direkt im Dorf Słowino geöffnet.

Ohne Kontakte vor dieser Reise zu knüpfen hätten wir das alles nicht erlebt und wir bedanken uns ganz herzlich bei Waldek und bei der ganzen Dorfbevölkerung, die uns freundlich empfangen hat. Das war sehr rührend für mich, da das der erste Besuch in die Heimat meiner Vorfahren war.

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Ein besonderes Dankeschön an Familie SWISTEK und an unsere zwei Dolmetscherinnen vor Ort, Paulina FEICHT und Beata KOPAL.

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Zwischendurch haben wir die Archive in Słupsk/Stolp und Koszalin/Köslin besucht. Wie bereits gewusst, gibt es weder standesamtliche noch kirchliche Schlawiner Urkunden. Dafür aber noch ältere Grundbuchdokumente und Steuerlisten, die interessant sind.

Wir haben die Freilichtmuseen in Kluki/Klücken und Swołowo/Schwolow besichtigt. In Kluki war leider wenig übersetzt. Dafür gibt es in Swołowo bei jedem Haus ein Schild mit deutscher und englischer Übersetzung.

Zum Schluss noch vier Tage in der wunderschönen Stadt Gdańsk/Danzig bei wunderschönem Wetter, inkl. einen halben Tag in Zoppot/Sopot, einen halben Tag im tollen Meer-Museum und einen Tag im Schloss Malbork/Marienburg.

Gdansk_2

Wir haben die polnische Küche genossen (pierogi, bigos, pomidor zupa, kartoflanka mit Pfifferlingen, panierte Schnitzel, Fischsuppe zupa rybna, Schmalzbrot) und auch das gute polnische Bier dazu… und manchmal auch Vodka oder Orangenlikör.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Polen-Urlaub !

Die Fotos befinden sich links in zwei separaten Alben. Weitere kommen noch...

Alsace

2 avril 2008

In Memoriam : Friedhof / cemetery / cimetière / cmentarz

Friedhof_ca

Foto : mit Dank an Rudolf GOHRBANDT (ca. 1970)

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Sag mir wo die Gräber sind, wo sind sie geblieben ?

Sag mir wo die Gräber sind, was ist geschehen ?

Friedhof_1993_2_von_2

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Fotos : Anke/Jean-Claude RIHARD (1993)

Hinter der Kirche lag der ganz frühere Dorffriedhof, der bereits urkundlich im Mittelalter erwähnt wird. Um 1900 wurde ein neuer Friedhof abseits des Ortes in Richtung Rügenwalde angelegt. Auf dem alten Friedhof an der Kirche wurden dann nur noch höhere stehende Personen und Pastoren beerdigt.

1926 wurde auf Initiative des Pastor Wilhelm Zühlsdorf und mit Hilfe der Dorfbewohner, direkt neben der Kirche, ein Denkmal für die Gefallenen des ersten Weltkrieges errichtet. Die Figur des kniedenden Soldates mit Helm wurde vom Schlawer Bildhauer Wilhelm GROSS geschaffen, der Abdruck ist von Steinmetz RÜTZEN. An diesem Denkmal wurden an zwei Seiten Tafeln mit den 42 Namen der Gefallenen und auf zwei weiteren Tafeln Sprüche angebracht :

Den Gefallenen zu Ehren,den Lebenden zur Mahnung.

Wir werden Euch wiedersehen, und Eure Herzen werden sich freuen.

Kriegerdenkmal_1914_1918

Der kniende Soldat hält in seinen Händen einen Helm und einen Kranz. Wann und wie die Figur des kniedenden Soldaten hinuntergestürzt wurde ist unklar. Seit dieser Zeit fehlt ihr der Kopf und die linke Schulter.

Denkmal_2006

Foto : dziękuję Maria i Waldemar WITEK (2006)

1945 wurde auch ein kleiner Friedhof für die gefallen russischen Soldaten auf der linken Seite beim Dorfeingang aus Richtung Karwitz angelegt.
1993 war nur noch ein einziger deutscher Grabstein auf dem früheren Schlawiner Friedhof Richtung Darłowo zu erkennen. Im Hintergrund lag der neue polnische Friedhof.

2007 hat die Gemeine Darłowo mit Einverständnis der Kirchgemeinde und Vereinen ein Projekt erarbeitet "Erinnerungszeichen der Umgebung von Darłowo auf den Spuren des Künstlers Wilhelm GROSS". Mit Mitteln der Gemeinde und des polnischen Kulturministeriums wurden alte deutsche Grabsteine aus der Gegend neben der Schlawiner Kirche zusammengestellt und das Lapidarium eingeweiht. Das Lapidarium in ein Andenken an die früheren Bewohner der Umgebung, die hier beerdigt wurden.

Die Informationen dazu finden Sie auf der Web-Seite der Stadt Darlowo (ehemal. Rügenwalde) : http://www.ugdarlowo.pl/?nrstr=212. Gleichzeitig erinnern Tafeln an das Leben des Schlawer  Bildhauers Wilhelm GROSS : http://www.wiadomosci24.pl/artykul/slowino_sladami_wilhelma_grossa_45584.html

Danke für diese würdige Initiative. Dziękuję.

lapidarium4

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Fotos : Stadt Darłowo Web-Seite (2007)

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Foto : mit Dank an Rudolf GOHRBANDT (ca. 1970)

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Foto : Webseite wiadomosci24 (2007)

Für Ahnenforscher in Pommern kann ich folgende Web-Seite empfehlen mit Angaben zu den Kriegsgefallenen der unterschiedlichen Kriege : http://www.wojna.machura.slupsk.pl/. Hier sind auch ältere Postkarten von Kriegerdenkmälern. Dies gilt für andere Kreise als Schlawe (Stolp, Köslin, Stettin).

Beispiel der Daten für den Kreis Schlawe : http://www.slawno2.machura.slupsk.pl/

J Ich wäre dankbar für Hinweise zur Liste der Gefallenen des 1. Weltkrieges des Kriegerdenkmals und zu Angaben zu den neu aufgebauten deutschen Gräbern.

3 avril 2008

Früherer Dorfplan / old village map / ancien plan du village / plan wsi

Lageplan_1934

Quelle : topographische Karte 1:25.000 (Messtischblatt) Nr 1664 Altenhagen und Nr 1665 Karwitz (1934/35)

Die Ausbauten waren damals : Neu Schlawin, Buddend, Kaisertal, Miekenkaten und Heecht.

mapa_katastralna_z_1936_r

Karten : Waldemar WITEK, Büro für Baudenkmaldokumentation Szczecin

Es wird darauf hingewiesen, dass das Büro für Baudenkmaldokumentation von Szczecin (ehemal. Stettin) weiterhin an alten Fotos von Häusern und Bauernhöfen interessiert ist und an Personen, die anhand der damaligen Pläne, die ehemaligen Eigentümer der Bauten und Grundstücke identifizieren könnten.

3 avril 2008

Typische pommersche Häuser / typical pomeranian wooden houses / maisons typiques de Poméranie

Kirche_mit_Haus

Dorfstrasse_format_paint

mit Dank an Margret OTT

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Quelle : Pommersches Landesmuseum Greifswald (mit Dank an Heiko WARTENBERG)

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Quelle : Pommersches Landesmuseum Greifswald (mit Dank an Heiko WARTENBERG)

                           

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Foto : Anke/Jean-Claude RIHARD (1993)

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Fotos : Anke/Jean-Claude RIHARD (1996)

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schlawin6

Fotos : Margret OTT/Horst HYLLA (2000 und 2002)

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Foto : Wikipedia Polen (2005)

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Foto : dziękuję Maria i Waldemar WITEK (2006)

3 avril 2008

Gelesen und weiter zu empfehlen / read and further recommended / lectures à conseiller

1/ Erinnerungen eines Jungen aus Stolp/Pommern von Horst HYLLA : Jugend des Herrn Hyllas in Schlawin und Stolp (direkt bei Herrn Hylla zu bestellen, seine Adresse gebe ich gerne Interessenten weiter)

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2/ Photo froissée von Karl ONATZKEN (in französischer Sprache, April 2007) : Leben von Herrn Onatzken, darunter Jugend in Wutzkow/Kreis Stolp/Pommern (zu kaufen bei EUCKEA Editions 2 rue des Prés F-67400 ILLKIRCH, Kontakt : karl.onatzken@gmail.com. Ein früheres Buch in deutscher Sprache ist auch zu bestellen.

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3/ The Lost (Originaltitel) von Daniel MENDELSOHN : weltweite Ahnenforschung, um herauszufinden, wie ein Teil dieser jüdischen Familie aus Bolechow während des 2. Weltkrieges gestorben ist. Ca. 650 Seiten ! Ich habe das Buch in französischer Ausgabe gelesen (édition française : Flammarion, 2007), das fällt mir einfacher. Aber es gibt Übersetzungen in vielen Sprachen.

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3 avril 2008

Die Villa Thedinga / the villa Thedinga / la villa Thedinga

Villa_jpeg

Meine Urgrosseltern wohnten zur Miete in der "Villa" von November 1934 bis nach Kriegsende. Zuerst gehörte die Villa dem Doktor Wilhelm THEDINGA. Sie wurde 1922 gebaut mit Arztpraxis. Später kaufte die Gemeinde die Villa und baute sie zu drei Mietwohnungen aus.

Villa_Thedinga588

Im Keller installierte mein Urgrossvater Otto LANGE seine Schuhmacherwerkstatt mit eigenem Eingang. Die Familie LANGE bekam im Erdgeschoss drei Räume mit Kachelöfen, eine grosse Küche weiss gekachelt mit grossem Herd und Backofen und mit Speisekammer, einen grossen Flur, einen Treppenaufgang mit kleinem Flur, wo meine Urgrossmutter ihre Winteraster pflegen konnte. Und ein Spülklosett, das war neu, denn im vorigen Haus gab es nur ein Plumsklo.

Neben dieser Erdgeschosswohnung waren zwei grosse Versammlungsräume für die Dorfvereine und Gemeindeveranstaltungen.

Die_Villa_1

Fotos : unbekannt

Die Wohngemeinschaft bestand auch aus den Familien LIECKFETT und OHM, die im ersten Stock wohnten.

1942 ist dann auch meine Mutter Anke in der "Villa" auf die Welt gekommen.

 

 

 

Die "Villa" ist inzwischen kaum zu erkennen, sie hat ein flaches Dach und wurde von der polnischen Bevölkerung zur Dorfschule umgebaut :

Ecole_2

Ecole_1

Ecole_3

Fotos : Anke/Jean-Claude RIHARD (1996)

Villa_Klassenzimmer_1_05_2003

Mamas Geburtszimmer ist jetzt Schulsekretariat :

Mamas_Geburtszimmer_Sekretariat_05_2003

Das ehemalige Waschhaus steht jetzt auf dem Schulhof :

Ehemaliges_Waschhaus_der_Villa_1_05_2003

Waschhaus_der_Villa_2_05_2003

Opa LANGEs ehemalige Hasenstallecke :

Villa_Hasenstallecke_05_2003

Fotos : mit Dank an Marion SINDEL (2003)

3 avril 2008

Dorfteiche / ponds / étangs / stawy

Die Lemkepütt :

Lemkep_tt_2

Lemke_P_tt

Fotos : Anke/Jean-Claude RIHARD (1993 und 1996)

Die Dählingspütt :

D_hlingsp_tt_2005

D_hlingsp_tt_mit_Weg_Richtung_Max_Gohrbandt_und_Molkerei_2005

Kreuzung_D_hlingsp_tt_Richtung_Karwitz_2005

Fotos : mit Dank an Rudolf GOHRBANDT (2005)

Damals gab es noch die Schmandtke- und die Dummerspütt.

Die Dummerspütt lag gegenüber der damaligen Dorfschule. Dort durften die Kinder in der Pause oder Turnstunde Schlittschuh laufen oder schlittern, das ging mit den "Holtdüffle" (Holzpantoffeln) am besten.

Nach den Schularbeiten ging's zum Schlitten fahren und Schlittschuh laufen auf die Dählingspütt. Wenn das Eis dick genug gefroren war, schlugen die ROSINs Jungs in der Mitte der Pütt einen dicken Pfahl ein. Daran kam eine lange Stange. An dieser wurden die Schlitten angebunden oder die Schlittschuhläufer hingen sich daran und sind dann im Kreis gelaufen.

Mit dem Schlittschuh laufen war das so eine Sache : Mariechen (geb. 1916) und Bruder Fritz (geb. 1921) bekamen einmal zu Weihnachten nur jeder einen Schlittschuh, denn zwei Paar konnten sich die Eltern nicht leisten.

Wenn zum Frühjahr das Eis zu schmelzen begann, schlugen ROSINs Jungs mit der Axt grosse Eisschollen auf der Dählingspütt. Da sind die Kinder dann Bugestücke gelaufen. Sie sprangen von einer Eisscholle auf die andere, was ganz gefährlich war.

Die Teiche waren da zur Feuerlöschung da die Häuser damals Strohdächer hatten. Jeder Haushalt hatte Vorschriften : Otto LANGE musste z.B. immer einen leeren Eimer bereit haben. Bei Feuer wurde der Feuerwehrhorn geblasen, um die Bevölkerung zu benachrichtigen.

Quelle : Erinnerungsbuch meiner Oma Mariechen geborene LANGE

9 avril 2008

Gehöfte in SCHLAWIN Miekenkaten / farm houses / fermes / gospodarstwa

Miekenkaten lag nördlich von Schlawin in Richtung Järshagener Bahnhof. Dort hatten Reinhold KRAUSE und Hugo LANGE ihre Gehöfte.

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Foto : Frieda KRAUSE, geborene LANGE (1940). Dank an Wilfred KRAUSE.

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Fotos : Frieda KRAUSE geborene LANGE (1984). Dank an Wilfred KRAUSE.

Schlawin_1

Schlawin_2

Eigenes Foto (09/2008)

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Zeichnung von Frieda KRAUSE, geborene LANGE. Dank an Wilfred KRAUSE.

10 avril 2008

Erinnerungen / memories / mémoires / wspomnienia

Manche Familien haben in ihrer Schatztruhe Urkunden oder Fotos aus früheren Zeiten. Unsere Familie ist leider in diesem Bereich aufgrund der Vertreibung ziemlich arm : das Familienstammbuch meiner Grosseltern ist verloren gegangen und wurde anlässlich der Hochzeit meiner Mutter 1965 neu eingetragen (Eidesstattliche Versicherung). Die Schlawiner Geburt meiner Mutter (1942) konnte bis heute nicht dokumentiert werden.

Dafür haben wir Mariechens Erinnerungsbuch. Mama und ich hatten uns das Buch schon länger gewünscht und hörten immer wieder 'ich bin doch keine Schriftstellerin' oder 'ich kann doch nicht ein banales Heft nehmen' bis ich mit Stoff und Kreuzstich ein schönes Heft anlegte. Über ein Jahr lang wurden Entwürfe geschrieben, bis es dann im Jahr 2000 soweit war.

Omas_ErinnerungsbuchPr_sentation_Erinnerungsbuch

Mariechen wird bald 92, das Gedächnis lässt ein wenig nach und das Buch wird oft aufgeschlagen, wenn beim Geschichten-Erzählen über das frühere Leben in Schlawin ein Detail oder ein Name fehlt.

Danke, Mamusch, für dieses wertvolle Geschenk ! Deine Bichette.

4 avril 2008

Denkmalschutz und Freilichtmuseum Słowino / open-air museum / écomusée / skansen

Maria und Waldemar WITEK vom Büro für Baudenkmaldokumentation von Szczecin haben die Projektidee für ein lebendiges Freilichtmuseum Słowino entwickelt. Sie stellten fest, dass besonders Fachwerkbauten ("preussische Mauer") als Synonym für deutsche Kultur diskriminiert wurden. Mehrere historische Schlawiner Bauten wurden unter Denkmalschutz gestellt. Seit 2002 wurden 23-Fachwerkgebäude planerisch aufgenommen und dokumentiert, 50 Detailkarten der historischen Zimmermanns-Architektur angefertigt und 25 Inschriften gesichert.

Ziel der nächsten Jahre ist es, eine umfassende Renovation des Dorfes zu beginnen, um das Kulturerbe schützen zu können.

Mehr dazu unter : http://www.sedina-archiv.de/docs/Fehlberg_Rezension_Darlowo.pdf (Sedina-Archiv) mit Dank an Herrn Hauke FEHLBERG für die Übersetzung ins Deutsche.

Die letzten Jahre wurden ein Dorffeste organisiert, wo auch den Besuchern die alten Baumethoden gezeigt wurden. Bilder dazu unter : http://bdz.szczecin.pl/menu.php?op=3&kat=15&zdj=270.

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Fotos : Biuro Dokumentacji Zabytków Szczecin (Web-Seite)

11 avril 2008

Gelesen und weiter zu empfehlen / read and further recommended / lectures à conseiller

Nur für diejenigen, die die französische Sprache beherrchen (keine Übersetzung vorhanden) :

Une histoire de famille von Liliane ROSKOPF (éditions Metropolis, 2002) : Ahnenforschung und Familiengeschichte eines schwarzwälder Uhrenmachers, der 1829 nach La Chaux-de-Fonds (damals Schweizer Uhrenhauptstadt) auswandert. Vierzig Jahre später entwickelt er die "Uhr der Armen", die dann den Namen Roskopf tragen wird.

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17 avril 2008

Schlawiner Kirchglocken / church bells / cloches / dzwon kościełny

Nach dem Dorfbrand 1808 sind beim Bau der neuen Backsteinkirche eine grosse und eine kleine Glocke aufgehängt worden, die von der 1805 aufgelösten Schlossgemeinde Rügenwalde stammten. 1886 fielen beide Glocken nach einem durch Blitzeinschlag verursachten Kirchturmbrand herunter und zerbarsten. Zwei Glocken wurden neu gegossen, die grössere wurde im ersten Weltkrieg eingeschmolzen.

Glocke_2_Treppenhaus

Die kleinere Kirchglocke (300 kg, 80 cm Durchmesser, 80 cm Höhe) wurde im zweiten Weltkrieg abgeliefert, kam in das Glockesammellager und ist dadurch erhalten geblieben. Nach dem Krieg ist sie im Auftrag des Landeskirchenamtes Düsseldorf bei der Glockengieβerei Gebr. Rincker in Sinn/Dillkreis in Hessen eingelagert. 1972 wurde die Glocke aus dem Lager vom damaligen Vorsitzenden der Pommerschen Landsmannschaft Rendel abtransportiert und auf dem Privatgrundstück des Schlawer Heimatkreisbearbeiters Georg in Hagendahl aufgestellt. Sie hat seit August 1983 im Ratstrakt des Ennepe-Ruhr-Kreishauses in der Hauptstraβe 92 in SCHWELM einen Ehrenplatz erhalten.

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Der Ennepe-Ruhr-Kreis hat am 28. Oktober 1959 durch Kreistagsbeschluβ die Patenschaft für den ehemaligen Landkreis Schlawe übernommen. Vorausgegangen war ein Antrag des letzten Landrats des Kreises Schlawe und der letzte Bürgermeister der Stadt Schlawe. Die Übernahmfeier fand am 24. November 1961 statt. Erste Patenschaftstreffen wurden im Jahr 1962 abgehalten. Später fanden alle zwei Jahre Patenschaftstreffen statt, zuletzt im Jahr 2007.

Quelle : Werner JACOB, Ennepe-Ruhr-Kreis, Fotos : Erwin GOLDNIK (2008) (mit Dank an Heike RUDOLPH)

Glocke_2_von_2

Müller, Pfarrer,

Dähling, Dietrich, Frenz, Trende, Wetzel, Kirchenälteste,

March, Küster.

29. Sept. 1886 durch Blitz zerstört,

1887 gegossen von C. Voβ & Sohn in Stettin

No. 1083

Glocke_1_von_2_jpeg

schwarz-weiβ Fotos : unbekannt (1983, 10. Schlawer Patenschaftstreffen)

Gottes Blitz schlug mich darnieder

Gottes Gnad' erhob mich wieder

29 juillet 2008

Dorffeier / village festivity / fête du village / Festyn "Urodziny chaty"

Die Dorffeier 2008 fand am 19. Juli statt :

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"In this year, the village party was organized under the title "Painted Houses". The idea was to reconstruct an old, neglected cottage, by repainted them. In the matter of fact, on one of the walls, we painted the door and windows. We tried to restore the beauty of this old cottage. We also tried to show that originally village was also colour. By the way, I would ask the old inhabitants of Schlawin if they remember what were the colours of cottages, windows, shutters, details.

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Besides, there was a plastics competition for kids who painted their own vision of Słowino cottages. They prepared some souvenirs from paper, clay and stone. Kids also were looking for old doors and windows In the village.

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A potter teached the traditional pottery.

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A medieval warrior with his wife presented weapons and tools, and also prepared some competitions (javelin throw, a crossbow contest).

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As usually on such village party, there was a folk ensemble.

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There were also a lot of competitions. Local housekeepers prepared delicious traditional dishes, especially noodles with many different fillings.

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The party and dances lasted till dawn. Unfortunately the midnight rain changed the village party into something like Woodstock festival.

A very important event was the opening of the art gallery Mizumi in Feicht`s farm (house Nr 75/76, old Schmidt farm)."

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Text und Fotos : Maria und Waldemar WITEK

Andere Billder zu diesem Event sind auf der Webseite der Stadt Darłowo zu sehen : http://www.ugdarlowo.pl/?nrstr=104&id=603&limit=1

28 juillet 2008

Gelesen und weiter zu empfehlen / read and further recommended / lectures à conseiller

Ich war bereits zweimal in Polen, jedes Mal in Krakau : 1994 für meine BWL-Diplomarbeit über die Strategie der französische Hotelgruppe Accor in Ost- und Zentraleuropa und 1999 auf Hochzeitsreise. Damals gab es noch wenige Leute, die Französisch, Deutsch oder Englisch sprachen.

Um unsere nächste Reise nach Pommern bestens vorzubereiten, nehme ich Polnischunterricht. Danaben noch die Assimil-Methode, die ich auf CD's im Auto zuhören kann damit sich mein Ohr an die neuen Töne schneller gewöhnt.

Le_polonais_sans_peine_Assimil516

23 mai 2008

Familie / family / famille / rodzina Otto LANGE

Das Kommentar kommt noch ! Ich muss gestehen, dass ich zur Zeit überfordert bin ! Bitte später nochmal reinschauen...

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Anbei Foto mit Namen : Otto_LANGE_mit_Namen_format_word

Die älteste Tochter Gerda LANGE war Fleischermamsell (=Verkäuferin) bei Demskis in Rügenwalde in der Lehre und bekam ihre erste Stelle 1933 in Berlin.

Nach ihrer Schulentlassung hätte Mariechen gerne einen Beruf gelernt, vor allem Verkäuferin bei der Bäckerei und Café Schöbisch in Schlawe. Aber sie musste leider zu Hause bleiben, da die Mutter als Hebamme viel unterwegs war und Mariechen musste den Haushalt ihrer Eltern führen.

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Fotos : eigenes Familienalbum

Anbei Foto mit Namen : Invit_s_mariage_de_Mamusch

23 mai 2008

Familien / families / familles / rodzina GOHRBANDT-VANSELOW-WETZEL-MAAβ-HOLZFUSS

Richard GOHRBANDT war Besitzer der Schlawiner Gohrbandt-Windmühle. Er war verheiratet mit Luise geb. MAAβ. Das Ehepaar bekam acht Kinder : die Töchter Margarete, Alma, Liese, Martha, Lydia und Selma und die Söhne Max und Hugo.

Hauslagen_Familie_Gohrbandt

Der Nachfolger von Richard GOHRBANDT war sein Sohn, der Müller und Landwirt Hugo GOHRBANDT (1899-1983). Das Foto zeigt ihn mit seiner Ehefrau Erna geb. DIEDERICH (1903-1978) und den zwei Söhnen Martin und Rudolf.

Hugo_Martin_Rudolf_und_Erna_Gohrbandt_in_B_nde_Kreis_Herford_1952

Foto : mit Dank an Rudolf GOHRBANDT (1952)

Der zweite Sohn, Max GOHRBANDT, war Groβbauer. Das Foto zeigt sein Gehöft (siehe Hauslage).

Haus_von_Max_Gohrbandt_ca_1970

Foto : mit Dank an Rudolf GOHRBANDT (ca. 1970)

Max GOHRBANDT hat Frau VANSELOW, Witwe, geheiratet, dessen Ehemann im 1. Weltkrieg gefallen war. Sie hatte die Tochter Margarete aus 1. Ehe und bekam noch zwei Söhne mit ihrem 2. Ehemann Max GOHRBANDT, Werner und Siegfried.

Das Foto zeigt die groβe Hochzeit von Margarete geb. VANSELOW und Waldemar WETZEL, Zimmermann beim Schlawiner Sägewerk und Besitzer der Schrotmühle. Es wurde auf dem Hof von Max GOHRBANDT aufgenommen.

Mariage_Vanselow_Wetzel239

Foto : mit Dank an Wilfred KRAUSE

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Foto : mit Dank an Tanja WETZEL und Werner GOHRBANDT

Anbei Foto mit Namen : 26379167

Martha GOHRBANDT, Tochter vom Müller Richard GOHRBANDT, heiratete den Landwirt Paul HOLZFUβ. Das Foto zeigt das Ehepaar Holzfuβ mit der Tochter Ilse, ihren Ehemann (GÜTZKOW ?), ihr Kind und ihren Schwiegereltern.

Martha_Holzfuss_mit_Familie

Foto : mit Dank an Rudolf GOHRBANDT (1951 und 1968)

Lydia GOHRBANDT, Tochter vom Müller Richard GOHRBANDT, hat einen MAAβ geheiratet. Das Foto zeigt ihr Haus mitten im Dorf (siehe Hauslage).

Haus_von_Lydia_MAASS_ca_1970

Foto : mit Dank an Rudolf GOHRBANDT (ca. 1970)

Die andere Tochter Selma von der Gohrbandtmühle blieb unverheiratet.

20 avril 2008

Auswanderung der Familie KUSSEROW-BESEMANN

Sophia Maria KUSSEROW ist 1835 in Schlawin geboren (am 12. Februar oder März), als Tochter von Marcus KUSSEROW und Sophie KAHLHOFF. Sie hat 1856 Peter BESEMANN geheiratet. Die ersten sechs Söhne des Ehepaares sind in Deutschland geboren, einige von ihnen in Malchow. Die Familie kam mit der SS Hermann am 13. Mai 1874 in Baltimore, Maryland an. Der Familienvater wurde als Bauer registriert. Die Familie KUSSEROW-BESEMANN kam nach Minnesota und lebte bei Chaska, Carver County. Die Eltern bekamen in Amerika noch zwei Söhne und eine Tochter. 1882 zogen sie Richtung Norden nach Swanville, Minnesota, und kauften einen Bauerhof.

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Foto : Passagier-Liste

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Quellen :  Buch zur Besemann-Geschichte von Gordon BESEMANN (mit Dank an Kevin STENHOLM) / Patty BETLACH

17 avril 2008

Milchrundgang / milk tour / tournée de lait / dostawa mlek

Morgen, vor der Schule, muβte Mariechen für LANGEs die Milch von PRAMSCHÜFERs holen. Im Galopp lief sie den "Kattestieg" (Katzensteig, catwalk) runter. Auf PRAMSCHÜFERs Scheune war ein Storchennest, da kam immer mal ein Klacks runter auf den Kopf, das war weniger schön.

Dorfstillleben_1993

Foto : Anke/Jean-Claude RIHARD (1993)

LANGEs Kinder muβten auch für den Pastor ZÜHLSDORFF die Milch holen und das ging so : wenn Mariechen mittags aus der Schule kamen, ging sie zuerst auf dem Heimweg zu PAPENFUβes. Dort stand die leere Milchkanne. Mit der muβte sie zum Bauer DÄHLING, um die andere volle Milchkanne zu nehmen, die leere muβte sie für den nächsten Tag da lassen. Mit der vollen Milchkanne ging sie zum Pastor. In der Küche wartete schon Frau Pastor, goβ die Milch in mehrere Schalen, damit sie sauer wurde und am anderen Tag als dicke Milch gegessen werden konnte. Frau Pastor wusch die leere Kanne aus und Mariechen brachte sie wieder zu PAPENFUβes für den nächsten Tag. Frau Pastor hatte eine liebe Mutter, die legte Mariechen öfter mal 50 Pfenning auf den Küchenschrank, vor Weihnachten auch Plätzchen. Zu Weihnachten bekam Mariechen von ihnen immer ein Märchenbuch, sie wuβten, dass Mariechen gerne gelesen hat. In Pastors Garten durften sich die LANGEs Kinder im Herbst auch Äpfel auflesen, aber manchmal haben die Kinder sich auch welche vom Baum gepflückt, aber vorher geschaut, ob's der Pastor auch nicht sieht !

Quelle : Erinnerungsbuch meiner Oma Mariechen geborene LANGE

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