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Schlawin/Słowino Pommern/Pomerania/Poméranie/Zachodniopomorskie
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3 avril 2008

Der Gasthof Hugo WENDT / the village restaurant / le restaurant du village / gospoda

Auf der linken Seite des Dorfeingangs aus Karwitz kommend befand sich der Dorffkrug.

Gasthof_Schlawin_1_von_2

Gasthof_Schlawin_2_von_2

Gasthof_Hugo_Wendt_1945

Foto (1945) : mit Dank an Heribert WENDT und Thomas REITZ

Dieser Krug hatte einen Tanzsaal. Die jungen Leute kamen zum Vergnügen, so wurden damals die Tanzabende genannt. Die jungen Mädchen sassen auf den Bänken. Als die Musikkappelle SCHÜTTPELZ aus Abtshagen anfing zu spielen, stürmten die Jungs, die im Saaleingang standen, auf die Mädchen zu und snappten sich erstmal die besten Tänzerinnen. Zu der Zeit tanzte man Walzer, Schieber, Polka, Rheinländer und Tango.

Tanzsaal_Gasthof_Wendt

Tansaal_Wendt_2_05_2003

Fotos vom ehemaligen Tanzsaal : mit Dank an Marion SINDEL (2003)

Im Krug trafen sich auch die Männer zum Karten spielen.

Im Krug war auch regelmässig Filmabend. Zuerst nur Stummfilm, ab 1932 dann Tonfilm schwarz-weiss. Der erste Tonfilm war 'Bomben auf Monte-Carlo' mit Hans Albers und Heinz Rühmann. Die Filme wurden vorher vom Gemeindeboten angesagt, der durch Schlawin mit einer Klingel lief. Minna DÖPKE mietete damals die Garderobe im Kinosaal.

In der Adventszeit wurde in der Schule viel geprobt für die Weihnachtsfeier. Am letzten Adventsonntag fanden im Krug die Aufführungen statt. Mariechen war bei Dornröschen mal eine Hofdame, Bruder Fritz bei Schneewittchen ein Zwerg.

Bei den Sommerfesten der Vereine (Turn-, Gesang-, Reiter-, Schützen- und Kriegerverein) im Busch trafen sich alle Vereinsmitglieder vorm Krug und von dort ging es zu Fuss mit Musik auf der Dammseite entlang zum Busch. Inzwischen fuhr der Kreuger (Wirt) mit seinem mit Bier und Limonade beladenen Pferdewagen die Dreckseite entlang, so war er noch eher im Busch als die Marschierenden.

Ausserdem kamen im Sommer jedes Jahr Karussels nach Schlawin. BOHLMANNs Karussel stand beim Krug. Das Kettenkarussel kam dann später und stand bei PRAMSCHÜFERs und die Luftschaukel auf dem Dorfplatz.

Gasthof_Hugo_WENDT_ca_1970

Foto : mit Dank an Rudolf GOHRBANDT (ca. 1970)

A_1980

Foto : Dziękuję Maria i Waldemar WITEK (1980)

schlawin4

Foto : mit Dank an Uwe Christian PARPART (1999)

Restaurant_new

Foto : Dziękuję Maria i Waldemar WITEK (2006)

Gemäss Waldemar und Maria WITEK ist das Haus nach 1945 umgebaut worden. Der Dachteil ist behalten worden und auf dem Kamin steht das Datum 1836 oder 1856.

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15 octobre 2008

Rezept Klöße und Feigen (Platt : Klütt un Fiege)

Dank meiner Grosscousine Marion und meiner Grosstante Liesbeth LANGE ist das Rezept meiner Oma Mariechen LANGE zufälligerweise wieder aufgetaucht. Somit haben wir eine zweite Version dieses Gerichts.

500 gr. gemischtes Backobst abends vorher einweichen, 500 gr. geräucherten Schweinebauch, durchwachsen. Mit Wasser kalt aufsetzen, dazu eine Zwiebel. 1/2 Std. kochen, dann das Backobst dazu und weiter 1 Std. kochen. Nach 1 1/2 Std. Fleisch rausnehmen. 3 EL Mehl mit 4 EL Sirup mit etwas Wasser verrühren und in die Brühe einrühren und aufkochen.

Schwemmklöße : 1/4 Liter Milch, 1 Prise Salz, 2 Teelöffel Butter und 1 Prise Zucker aufkochen. 100 gr. Mehl auf einmal dazu und zu einem Kloß rühren. 1 Prise Muskat und 2 Eigelb gut geschlagen zum Kloß rühren. Mit einem Teelöffel kleine Klöße abstechen. Ins kochende gesalzene Wasser garen bis sie hochkommen, dann noch 5 Minuten ziehen lassen. Mit dem Schaumlöffel zur Obst- Fleischbrühe geben. Fleisch klein (in Scheiben) schneiden und dazu oder extra servieren. Mit Essig und Zucker abschmecken.

Guten Appetit !

27 septembre 2016

Taufe in Stolpmünde

Aus den Kirchenbüchern der evangelischen Kirche zu Stolpmünde:

Taufe Nr 1913/46 am 17.08.1913 des Kurt Paul Herbert SCHWOLOW (geb. am 24.07.1913), Sohn des Tischlergesellen Paul Ernst Reinhold SCHWOLOW und der Frieda Johanna geb. QUINDT.

Paten waren 1. Eigentümer Ernst ZIELKE aus Schlawin, 2. Frau Ida SCHWOLOW geb. ZANDER aus Schlawin, 3. Arbeiter
Karl QUINDT aus Ritzow.

Quelle: AKFF Stolp

2 août 2016

Alma PRIEBE geborene MAASS

"Zum zehnten Todestag von Arthur Priebe. Wer erinnert sich des 1885   geborenen Belgarders Arthur Priebe, der sich einen der schönsten, aber auch   der schwersten Berufe - den eines Gärtners - erwählt hatte. 1900 begann seine   Lehre im Kösliner Gartenbaubetrieb Buske. Am 5. August 1919 heiratete Priebe   seine 'Schlawinerin' Alma geborene Maaß, die am 6.12.1892 in Schlawin das   Licht der Welt erblickte. Ein Jahr später erwarb Meister Priebe die damalige   Gärtnerei Reichow, Baumstraße 3 nebst Blumenhalle Heerstraße 34. Eheleute   Priebe waren wie für ihren Beruf geschaffen. Freude und Leid teilten sie   aufrichtig mit ihrer Kundschaft. Als eifriger Sangesbruder der 'Liedertafel',   selten treues Mitglied der Kriegerkameradschaft und der Schützengilde, deren   erster Ritter er 1944 war und in seinem Beruf als Ortsfachwart des   Gärtnerhandwerks, war er ein geschätzter Bürger seiner Vaterstadt. Im Jahre   1950 erfolgte die Ausweisung der Eheleute Priebe nach Gaggenau Kreis Rastatt   zu ihrer Tochter Charlotte. Dort waren dem auch dann noch mit der   Pflanzenwelt verbundenen Heimatvertriebenen knapp zehn ruhige Lebensjahre   beschieden. Am 25. Juli 1960 wurde Arthur Priebe in Gaggenau zu Grabe   getragen. Seine Gattin folgte ihm acht Monate später in die   Ewigkeit."

Quelle [Aus dem Lande Belgard, Nr. 10, Juli 1970, Seite 4]

21 février 2015

Flucht und Vertreibung aus der Pommerschen Heimat

Gerade fand ich dieses Buch bei der Digitalbibliothek Greifswald : Baltische Studien, Pommersce Jahrbücher für Landesgeschichte, Neue Folge 82, Band 128.

Flucht und Vertreibung in der Wahrnehmung der deutschen Gemeinden in Ostpommern 1945-1950 von Carlies Maria RADDATZ.

Ein kleiner Auszug dieses lesenswerten Artikels :

"(...) Wichtig ist für unseren Zusammenhang, dass beim Konsistorium als zentraler Verwaltungsbehörde der Kirchenprovinz deren zentrale Aktenüberlieferung entstand. Schriftverkehr von Bedeutung musste beim Konsistorium aktenkundig werden. (...) Deshalb sind die folgenden Beobachtungen am Konsistoriumsbestand des Landeskirchlichen Archivs gewonnen. Von besonderer Bedeutung ist dabei eine mit "Flüchtlingsberichte" bezeichnete Aktengruppe. (...) Im Sommer 1945 befanden sich noch etwa 1,3 Millionen Deutsche in Ostpommern. Zum Zeitpunkt der polnische Volkszählung vom 14. Februar 1946 lebten noch 473.954 Deutsche in diesem Raum. Am 1. Juni 1947  waren es nach amtlicher polischer Zählung noch 116.000. (...) Nach deutschen Schätzungen lebten 1953 insgesamt noch zwischen 42.100 und 63.000 Deutsche in Ostpommern. (...) Die Fluchtwellen waren im Wesentlichen ausgelöst durch die Weichseloffensive der Roten Armee und setzten in Pommern ab Januar 1945 massiv ein. (...)

Die Ausweisungen 1947

(...) Annelise Bonow, Pfarrfrau in Schlawin im Kirchenkreis Rügenwalde, die ihre Briefe bislang um gestrostes Durchstehen der Schwierigkeiten bemüht zeigten, schreibt am 19. April 1947 an Bischof von Scheven von dem schweren "Lebenskampf", den "Verwilderungserscheinungen unserer männlichen Jugend" und fährt fort : "Verzeihen Sie, Herr Bischof, die Abschweifung auf diese traurigen Lebensverhältnisse. Es ist nur, weil wir immer wieder finden, dass sich unsere Lieben jenseitz der Oder kein richtiges Bild unserer Lage machen können." Sie betont Gottes Hilfe in allen Nöten und nennt die Namen der Abtransportierten."

 

Wer mehr dazu lesen will : http://ub-goobi-pr2.ub.uni-greifswald.de/viewer/image/PPN559838239_NF_82/132/

 

 

 

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16 février 2015

Schlawiner aus den Hamburger Passagierlisten 1850-1934

 

Heute habe ich mal bei ancestry reingeschaut und nach dem Ort Schlawin gesucht, da einige LANGEs ausgewandert sind.

 

14 août 2014

Die Verlusten des I. Weltkrieges

Das erste Crowdsourcing-Projekt des Vereins für Computergenealogie, die Indexierung der Verlustlisten des Ersten Weltkrieges, ist im Monat des 100. Jahrestages des Kriegsbeginns fertig gestellt worden.

Die über 8,5 Millionen Datensätze können hier durchsucht werden:
http://des.genealogy.net/eingabe-verlustlisten/search

24 mars 2009

Suche / Search / Recherche / Szukam

SUCHE

Für meine eigene Familienforschung suche ich Kontakte zu Nachkommen von Ernst JANKE und seiner Ehefrau Minna geb. LANGE. Es handelt sich um Onkel und Tante von meiner Oma Mariechen geb. LANGE aus Schlawin. Die JANKEs waren Ackerbürger in Rügenwalde. Die Familienkontakte wurden leider aufgrund der Vertreibung abgebrochen.

Links in den Fotoalben gibt es einige Rügenwalder Urkunden zur Familie JANKE und auch Familienfotos.

24 mars 2009

Gräbernachweis des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

1. BEWERSDORF Willi Albert Artur, Obergefreiter, geboren am 04/07/1916 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 12/09/1941 in LJUBAN

2. BEWERSDORFF Willi, Schütze, geboren am 18/10/1920 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und _ort : 15/11/1944 in FELA 102 mot.

3. BOJE Reinhold, geboren am 28/05/1927 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum : 11/06/1945

4. DÄHLING Kurt, Unteroffizier, geboren am 02/08/1920 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 23/10/1943 in BRUNSTEIN BEI TRAUNSTEIN

5. DUBBERKE Karl Otto, Obergefreiter, geboren am 25/10/1906 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 29/06/1944 in 4 km östl.BORISSOW

6. DUMMER Otto, Feldwebel, geboren am 22/01/1914 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 16/10/1944 in Höhe 735 sw. ZWALA

7. GALL Hugo, Oberwachtmeister, geboren am 13/04/1917 in SCHLAWIN, Todes-oder Vermisstedatum und -ort : 22/11/1944 in NÖRDL. EGERZOLAT UNG.

8. GARBE Erich, Gefreiter, geboren am 15/09/1920 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 31/08/1941 in B.KLEMATINA, OSTW. JELNJA

9. GARBE Paul Otto Wilhelm, Kraftfahrer, geboren am 21/03/1910 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 02/12/1946 in russischer Gefangenschaft LG.339/489 LENINGRAD

10. GROTH Hugo, Obergefreiter, geboren am 22/05/1917 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 01/03/1943 in SSYTSCHEWO

11. HEIN Karl, Schütze, geboren am 25/05/1923 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 30/08/1942 in WARSCHAU, RELA

12. HÜBNER Helmut, Reiter, geboren am 11/03/1925 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 23/02/1944 in ROZYSZCZE

13. JESKE Berthold Alwin Hugo, geboren am 15/10/1880 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum : 25/07/1943

14. KUNDE Emil, Obergefreiter, geboren am 23/03/1907 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 08/09/1945 in HEIDENAU

15. LANGE Walter, geboren am 04/08/1911 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 26/06/1944 ostwärts MINSK

16. LEMM Otto, Rottenführer, geboren am 30/10/1919 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 06/07/1944 bei POMAJA

17. MAAS Anton, Füsilier, geboren am 07/02/1907 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstedatum und -ort : 13/12/1944 in POKRZYWNICA

18. MAAß Kurt, Obergefreiter, geboren am 18/12/1916 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 13/01/1942 im FELDLAZARETT 175 IN BELGOROD

19. MARQUARDT Ernst Albert, Oberstabsgefreiter, geboren am 03/06/1904 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 07/08/1947 im ZENTR. LAZARETT JARZEWO, LG. 7401/4

20. MASS Otto, Gefreiter, geboren am 13/02/1907 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum : 26/08/1943

21. MEYER Otto, Pionier, geboren am 05/07/1922 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 02/08/1942 bei LIPO-LEGOWSKY

22. MUSCH Hans, Obergefreiter, geboren am 20/08/1919 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 25/07/1942 in MYLCHOLOWO

23. OTT Willi, Obergefreiter, geboren am 11/02/1912 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 12/01/1943 in POSELOK

24. PINSKE Walter, Obergefreiter, geboren am 02/03/1909 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 21/11/1941 in NEWA

24. PINSKE Wilhelm, Rottenführer, geboren am 04/04/1918 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 19/02/1943 in BORKI

25. REXELIUS Herbert, Stabsgefreiter, geboren am 16/09/1898 in SCHLAWIN, Todes- und Vermisstendatum und -ort : 03/11/1944 in SWINEMÜNDE

26. ROSIN Max, Unteroffizier, geboren am 17/12/1909 in SCHLAWIN, Todes- und Vermisstendatum und -ort :18/02/1942 in CHOLM

27. SCHRÖDER Fritz, geboren am 05/10/1917 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum : 16.12.1944 - 01.02.1945

28. SCHRÖDER Hugo, Obergefreiter, geboren am 15/08/1909 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 28/07/1944 in CIOPLENI SANKOP. 1/282

29. SCHÜTTPELZ Albert, Obergefreiter, geboren am 18/02/1915 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 25/01/1942 in STAPANOWO

30. SCHULZ Willi, Obergefreiter, geboren am 13/04/1913 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 05/06/1943 in ROSHNOWA

31. THÄTER Willi, Gefreiter, geboren am 07/02/1913 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 23/12/1941 4 km nordostw. KRASSNYJ

32. VILBRANDT Ernst, Obergefreiter, geboren am 23/08/1917 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 05/02/1944 in POPOWKA südostw. WITEBSK

33. VILLBRANDT Karl, Obergefreiter, geboren am 05/03/1911 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 09/02/1943 in RELA. INSTERBURG ABT.II/2

34. WETZEL Herbert, Hauptfeldwebel, geboren am 16/01/1915 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 03/1945-04/1945 in GERMAU/SAMLAND

35. WICHMANN Ernst, Gefreiter, geboren am 07/10/1923 in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 16/08/1943 in FELA 269 TOSSNO

36. WICHMANN Karl, Volkssturmmann, geboren am ? in SCHLAWIN, Todes- oder Vermisstendatum und -ort : 06/1945 in KGF.LG.LAZ. THORN, Posener Strasse 110a

Quelle : http://www.volksbund.de/graebersuche/

29 janvier 2009

Ernte

Im Sommer fuhr Mariechen zum Bauer GOHRBANDT und hat dort das Heuen und das Garben binden gelernt bei der Gerste, Roggen, Weizen und Hafer. Herr GOHRBANDT prüfte immer, ob Mariechen die Garben auch fest genug gebunden hatte. Damals gab es noch keine Selbstbinder oder grosse Mähmaschinen.

Im August ging es weiter mit den Blaubeeren, von morgens bis abends. Die vollen Körbe wurde zu Ida PANTEN nach Neuschlawin gebracht. So konnte sich Mariechen 2-3 Mark pro Tag verdienen. Ida PANTEN fuhr die Blaubeeren abends zum Karwitzer Bahnhof, dort fuhren sie mit dem Nachtzug bis nach Berlin und konnten dort am nächsten Morgen frisch auf dem Markt verkauft werden. Ida kaufte auch bei den Bauern die Eier auf, sie hatte einen riesigen Korb, den sie aufs Fahrrad zwischen die Räder stellte.

Im Herbst ist Mariechen zu GOHRBANDTs und DUMMERs zum Kartoffeln sammeln gegangen. Harke und Korb musste man sich selbst mitbringen. Während die Sammlerinnen frühstückten, wurden die Kartoffeln mit Pflug und Pferd ausgepflückt und mussten eingesammelt werden. Die Mädchen knieten ungefähr 10-12 in einer Reihe. Die Männer schüttelten dann die vollen Körbe in die Säcke. Mariechens Vater half auch öfters dabei. Mittag wurde auf dem Feld gegessen, es gab meistens Eintopf, nachmittags gab es noch Kaffee und Kuchen. Trotz der schweren Arbeit hatten die Arbeiter Spass. LAUSCHKE konnte so schön mit dem Mund blasen und es wurden die neuesten Nachrichten aus dem Dorf ausgetauscht und viel gesungen : "Müde kehrt ein Wandersmann zurück", "das schönste Blümlein auf der Alm", "holde Blum der Mannertreu", "Mariechen sass weinend im Garten" usw. Abends gab es zum essen dann Pellkartoffeln und Hering und eine Milchsuppe. Jede bekam ihre 5 Mark. So hat sich Mariechen im Laufe des Sommers ihr taschengeld verdient und gespart.

Quelle : Erinnerungsbuch meiner Oma Mariechen geb. LANGE

29 janvier 2009

Grossreinemachen

Ein Tag im Sommer war zu Hause Grossreinemachen. Frau SCHUSTER half dabei. Die Strohsäcke in den Betten bekamen frisches Stroh (Matratzen gab's damals noch nicht), die Fenster neue Gardinen und die Möbel wurden umgestellt, das Vertiko kam in eine andere Ecke und die Läufer auf dem Fussboden wurden gewaschen, nicht nur geklopft.

Quelle : Erinnerungsbuch meiner Oma Mariechen geb. LANGE

31 juillet 2008

Die Schlawiner Bewohner im Jahre 1648

1/ Schulze : Peter SCHWARTE

2/ Bauer: Jakob MÖLLER, Peter WETZELL, Thomas MOLLER, Hans VÖLKER, Hinrich BARE, Hans BARE (der Hof liegt wüst), Thomas SCHUMACHER, Orban BOYE, Henning BARE, Marten BOLTE, Marten DÖLINCK, Thomas VEELHOWER, Jakob BOLDEWAN, Hans BAHRE, Marten SCHWANDEKE, Jochim WICHMAN, Peter HOLTZFUSS, Jochim DUBBERKE

3/ Halbhüfner: Karsten VÖLKER

4/ Kossäte: Marten HOLTZFUSS, Jochim RATKE, [ein Name ist im Verzeichnis versehentlich ausgelassen] , Jürgen KABBE

Quelle : 'Die Dörfer des Rügenwalder Amtes im Jahre 1648' von Dr. Otto GROTENFEND, im Monatsblatt für pommersche Geschichts- und Altertumforschung, 34, 1915

28 mai 2008

Rezept Steckrüben (Platt : Fruketuffle)

Rezept erhalten von Rudolf GOHRBANDT :

Zutaten : 1 Steckrübe ca. 1-1,5 kg, Kartoffeln in der gleichen Menge (Verhältnis 1:1), ca. 600 g Kaβler und fetten Schweinebauch gemischt (in Pommern nahm man Schweineohren, Pfötchen, Schweineschwänzchen, Schweinekopf etc.), 1 groβe Zwiebel und gekörnte Brühe

Zubereitung : das Fleisch mit Wasser bedeckt und etwas gekörnter Brühe gar kochen. In einem Dampfdrucktopf ca. 25 Minuten. Dann das Fleisch aus dem Topf nehmen. Die Brühe im Topf belassen. Die Steckrübe und die Kartoffeln in ca. 2 bis 3 cm grosse Würfel schneiden und in der Fleischbrühe gar kochen. Die Brühe in einer Schüssel auffangen. Die Kartoffeln und Steckrüben stampfen (nicht zu fein) und ggf. mit der Brühe verdünnen, so dass sich eine Konsistenz ergibt, die man noch mit der Gabel essen kann. Die Zwiebeln schälen, in Scheiben schneiden, die Scheiben vierteln und glasig bzw. leicht braun anbraten. Die Zwiebeln unter die Steckrüben heben und das Ganze mit Pfeffer und gekörnter Brühe abschmecken. Das Fleisch in Stücke schneiden und dazu geben. Die gröβeren Stücke wie Pfötchen wurden früher aus der Hand gegessen.

Guten Appetit !

8 septembre 2008

SCHLAWIN als Familienname

Mehrere US-Bürger haben sich bei mir gemeldet, weil sie SCHLAWIN heissen und durch das Internet entdeckt haben, dass ihr Familienname auch ein Dorf in Pommern war.

Vieles habe ich dazu nicht gefunden :

Otto August Ludwig SCHLAWIN, geboren am 25/12/1881 in Beckel bei Stolp, Pommern, ist nach Amerika ausgewandert und hat am 13/12/1905 in Hancock, Iowa, Mathilda Christina KATTER geheiratet. Er ist am 21/02/1957 in Garner, Hancock, Iowa, gestorben.

Paul Julius SCHLAWIN ist geboren am 16/04/1875 in Alt Paalow, Pommern. Eltern waren Karl SCHLAWIN und Adeline TAUBE.

Wilhelm Johann Gotthilf SCHLAWIN ist geboren am 16/05/1872 in Gross Duebsow in Pommern. Eltern waren Wilhelm SCHLAWIN und Johanne KLEWER.

Auguste Karoline Wilhelmine SCHLAWIN ist geboren am 24/12/1873 in Gross Duebsow, Pommern. Eltern waren Wilhelm SCHLAWIN und Johanne KLEWER.

Auguste Therese SCHLAWIN ist geboren am 19/04/1880 in Gross Lublow, Pommern. Eltern waren Ludwig SCHLAWIN und Anna SOITZ.

Quelle : Mormonen

Ansonsten erscheint Jürgen SCHLAFFIN als Bauer in der Hufenklassifikation von 1717 im Dorf Luepzow.

In der Pommerndatenbank von Gunthard STÜBS gibt es auch Leute, die den Familiennamen SCHLAWIN tragen, hauptsächlich in der Stadt Stolp : http://pommerndatenbank.de/index.html?sessid=f57b2db276b56fa9caa6f140cc965eaa&mode=db&db=ab&action=view&searchmode=spell&sortmode=firstname&name=Schlawin&town=Stolp&county=Sto

3 septembre 2008

Kösliner Amtsblatt 1835

Christian SCHWERDTFEGER aus Schlawin : Verkauf der beiden Halbbauernhöfe, vergl. Nr. 25 S 1 und Nr. 29 S. 1

Quelle : Auswerung des Amts-Blatts der königlichen Regierung zu Cöslin, Jahrgang 1835, Arbeitsgemeinschaft Orts- und Familienforschung Schlawe, 2002, bearbeitet von Thorsten SICK und Mathias SIELAFF

29 octobre 2008

Schlawiner Gemeindeseelenliste aus 1959

Heute habe ich die Schlawiner Gemeindeseelenliste aus 1959 erhalten, die im Lastenausgleicharchiv Bayreuth untergebracht ist. Diese Liste beinhaltet ca. 900 Einwohner mit Geburtsort, Beruf und Familienzusammenhänge. Manchmal ist der Wohnort nach der Vertreibung angegeben.

Da die Zählung von Haus zu Haus erfolgt ist, wird es uns einfacher fallen, die damaligen Hausbesitzer auf dem alten Dorfplan zu identifizieren.

Wer Infos zu Schlawiner Familien sucht, möchte sich bei mir melden (oben links 'contactez l'auteur').

Geneviève R.

 

18 novembre 2008

Kirchgemeinde

Pastor Müller war 39 Jahre Pfarrer in Schlawin. Er wurde mit seiner Familie auf dem alten Friedhof neben der Kirche beerdigt. Sein Nachfolger war Pastor Stellmacher bis 1917. Danach folgte aus Berlin kommend Pastor Zühlsdorf, der 1937 in den Ruhestand trat. Danach kam Pastor Walter Gruel bis zur Einberufung zur Wehrmacht 1941. Pastor Joachim Bohnow aus Stettin hielt nur Gottesdienste während seines Wehrmachturlaubs. Zur Vertretung kamen Superintendent Molzahn aus Rügenwalde und Pastor Müller aus Zizow. Die Pfarrersfrau Frau Bohnow war Organistin, hielt Lesegottesdienste und hielt auch Trauerreden im Hause während der Besatzungszeit.

Quelle : Der Kreis Schlawe, Band 2 von Manfred VOLLACK, Husum 1989

3 avril 2008

Andere Pommersche Rezepte / other Pomeranian recipes / autres recettes poméraniennes / dalsze pomorskie przepisy

Auf folgenden Web-Seiten sind auch traditionnelle pommersche Rezepte zu finden :

Oma's Rezepte von Martha Panitzke : http://www.schwark-panitzke.de/page_1168966470990.html

Die Küche des Landkreises Stolp (copyright Anita Weisspflog, Dezember 2007) :

Teil 1 : http://stolp-pommern.de/Heimatstube-Archiv/DieKueche_teil1.pdf

Teil 2 : http://stolp-pommern.de/Heimatstube-Archiv/DieKueche_teil2.pdf

Teil 3 : http://stolp-pommern.de/Heimatstube-Archiv/DieKueche_teil3.pdf

Guten Appetit !

3 avril 2008

Rezept Buttermilchskartoffeln (Platt : Boddemelkstuffle)

Rezept von meiner Oma Mariechen geb. LANGE aus Schlawin

Zutaten für 4 Personen : 3 Becher Buttermilch, 1 gut gehäufter Löffel Mehl, etwas Vollmilch, 1 Lorbeerblatt, 5 getrocknete Wachholderbeeren, 6 grosse Kartoffeln, 1 grosse Zwiebel, 250 g durchwachsener nicht geräucherter Schweinebauch

Kartoffeln schälen und in kleinere Stücke schneiden und waschen. In gesalzenem Wasser 30 Minuten kochen.

Inzwischen Buttermilch mit Lorbeerblatt und Wachholderbeeren in einem grösseren Topf tun, das Mehl mit der Vollmilch anrühren, zu der Buttermilch geben, kalt aufsetzen und bis zum Kochen ununterbrochen mit dem Schneebesen rühren, ansonsten gerinnt die Buttermilch.

Das in Scheiben geschnittene Fleisch in wenig Butter in der Pfanne auf beiden Seiten gut braten, herausnehmen, warm stellen und in dem Fett die in Ringe geschnittene Zwiebel schön braun braten.

Die abgegossenen Kartoffeln in die fertige Buttermilch geben und die gebratene Zwiebel drüber geben. Dazu das gebratene Fleisch reichen.

Guten Appetit !

3 avril 2008

Stuten-Rezept / bread recipe / recette de pain / przepis na chleb

Rezept meiner Oma Mariechen geb. LANGE aus Schlawin. Der Stuten wurde damals nur zu besonderen Anlässen gebacken.

Zutaten : 1 kg Mehl, 1 Würfel Hefe, 2 Eier, etwa 1/2 Liter Vollmilch, Salz, Dosenmilch zum bestreichen

Das Mehl in eine grosse Schüssel sieben, in die Mitte ein Loch machen, die Hefe hineinbröckeln, mit handwarmer Milch gut verrühren und vom Rand etwas Mehl dazu, damit ein guter Brei entsteht.

Mit etwas Mehl bestäuben und mit einem Tuch bedecken und an warmem Ort 1/2 Std. gehen lassen.

Dann über das Hefestück wieder etwas Mehl geben, die 2 Eier dazu, das Salz übers Mehl streuen und mit der warmen Milch alles gut verrühren.

Den Teig noch mit der Hand gut kneten und schlagen, dass ein schöner Kloss entsteht. Danach mit einem Tuch wieder abdecken und am warmen Ort gehen lassen, der Teig muss mindestens doppelt soviel sein, also schön hoch gehen, veilleicht 1/2-1 Std., es kommt auf die Wärme an.

Dann der Teig aus der Schüssel nehmen, auf einer glatten Fläche ausrollen und übereinander schlagen, so dass ein Stollen entsteht.

Mit Dosenmilch bestreichen, auf ein gemehltes Blech legen und ca. 1 Std. im Ofen backen, 160-175 Grad.

Vor dem Anschneiden gut abkühlen lassen.

Guten Appetit !

23 avril 2008

Urkunden / records / actes

Ich habe heute das erste Fotoalbum angelegt. Dort können die standesamtlichen und kirchlichen Urkunden eingesehen werden. Es folgt ein zweites Fotoalbum mit Familienbildern.

Ich bin der Ansicht, daβ das Wissen geteilt werden sollte und gerade in Schlawin, wo die Urkunden verschollen sind, wäre es sinnvoll, die vorhandenen Urkunden für die Forscher und die zukünftigen Generationen zusammen zu stellen. Wenn andere Familien ihre Daten bekannt geben wollen, könnten wir eine Schlawiner Datenbank anlegen. Ich bedanke mich im voraus bei allen zukünftigen Mitwirkenden.

16 février 2015

Die Schlawiner Militärpflichtigen

Aus hinterpommerschen Kreisblättern, die von der polnischen digitalen Bibliothek und der Staatsbibliothek Berlin online gestellt wurden, hat eine Gruppe der Stolper Familienforscher im Stolper Heimatkreis e.V. und eine Arbeitsgruppe des Greif unter Leitung von Bodo Koglin die in vielen dieser Zeitungen enthaltenen jährlichen Verzeichnisse der Aushebungslisten - auch Rekrutenlisten genannt - erfasst.

Hier ein kleiner Auszug mit den Schlawiner Militärpflichtigen.

Milit_rpflichtige

5 février 2015

Familie PANTEN aus Schlawin

Aus dem Buch von Horst HYLLA :

"Von der Strasse etwas zurück gesetzt befand sich das Rauchhaus der Familie PANTEN. Dieses Haus, so sagten es die Alten, sei steinalt und es sei immer im Besitz der Familie PANTEN gewesen. Der Familienname sei von dem Beruf abgeleitet worden.

Seit Generationen sei immer vom Vater auf den ältesten Sohn der Beruf des Pantinenherstellers übertragen worden. Als Fussbekleidung trug man Holzpantinen. Aus trockenem Lindenholz wurden die Rohlinge zugeschnitten.

Von der kleinsten bis zum grössten Grösse lagen die Rohlinge in den Regalen.

Wer ein paar Holzpantinen brauchte, ging zu PANTEN und liess sich zuerst seinen Fuss messen. Aus dem Regal wurde dann der passende Rohling genommen. Es gab keinen linken oder rechten Holzpantinen. Erst wenn sie getragen wurden, passten sie sich dem Fuss an. Der Rohling wurde dann in einen Klemstock eingespannt und mit einem Zugmesser wurde die Sohle des Pantinen geschnitzt. Das Oberleder war ebenfalls schon vorbereitet und lag in Regalen. Meistens war das Oberleder aus schwarzem Leder. Wer seine alten Pantinen mitbrachte, weil das Oberleder noch gut war, bekam sein alten Oberleder an die Neuen angenagelt. Diese Holzpantinen hielten im Winter, wenn sie mit Schaafwollsocken getragen wurden sehr warm. Sie hatten noch eine andere gute Eigenschaft. Im Winter bei Schnee und Eis konnte man mit ihnen auf Eisbahnen herrlich schlittern. (...)

Als wir als Kinder zu PANTEN zum zusehen gingen, haben wir auch seinen Schleifstein drehen dürfen, damit er seine Zugmesser schleifen konnte. Es gab Pantinen für den Alltag und für Sonntag. Die für den Sonntag waren aussen mit blauer Farbe gebeizt und in den Hacken war ein Abziehbild eingeklebt. Unter verschiedenen Motiven konnte man auswählen.

Dieses Rauchhaus in dem er wohnte war eine Besonderheit. Das gleiche Haus gab es noch einmal in der Mitte des Dorfes. Die Häuser waren Fachwerkhäuser.

Die Seitenwände sind nicht sehr hoch, so dass das Strohdach fast bis auf den Boden reicht. Das Haus ist durch eine halb geteilte Tür zu betreten.

Die Bauersfrau konnte die obere Hälfte öffnen, stützte sich dann auf die untere Hälfte und sprach mit dem, der sie besuchte. Nur wenn sie den Besucher hereinlassen wollte, öffnete sie die untere Hälfte.

Nun betrat man einen kleinen Vorraum von dem links und rechts ein Tür in ein Zimmer ging, hier befanden sich die Schlafräume.

Eine weitere Tür führte in einen fensterlosen Raum, dieses war die Küche.

In der Mitte befand sich eine offene Feuerstelle. Die Töpfe standen auf einem Dreibock unter dem das Feuer brannte. Der Raum hatte auch keinen Schornstein, der Rauch zog durch das Strohdach nach draussen.

An der Decke waren Stangen, dort wurden nach dem Schlachten die Würste zum räuchern aufgehangen. Von diesem Raum gelangte man in einen weiteren Raum der meistens als Wohnzimmer genutzt wurde.

In den Schrägen neben der Küche waren die Abstellräume. Das ganze Haus roch immer nach Rauch. Wenn man sich eine Weile in diesem Haus aufgehalten halte, rochen auch die Sachen, die man anhatte, nach Rauch. Wenn die Würste nach dem Schlachten gerade aufgehangen waren, wurde mit Schmok (Buchensägespäne) das Feuer abgedeckt, so dass ein richtiger Qualm entstand.

15 octobre 2008

Rezept Klöße und Feigen (Platt : Klütt un Fiege)

Rezept erhalten von Horst HYLLA mit Verwandtschaft

Zutaten : 250 gr. gemischtes Backobst, 3/4 Liter Wasser, Zitronenschale, Zimt, 60 gr. Zucker, 20 gr. Butterkuchen, 10 gr. Mehl.

Das Obst wird in lauwarmen Wasser gründlich gewaschen und 12 Stunden eingeweicht. Man setzt mit dem Einweichwasser und dem Gewürz zuerst die Birnen auf und gibt das übrige Obst später dazu, weil Birnen längere Zeit zum weich werden brauchen. Aus Butter und Mehl macht man einen Mehlkloß, mit dem man den Saft bindet.

Mehlklösschen : eine gute 1/2 Tasse Milch, zwei Esslöffel Mehl, ein Teelöffel Zucker, Salz, ein Stückchen Butter werden auf dem Feuer abgebrannt. Wenn die Masse etwas abgekühlt ist, kommen zwei Eier hinzu. Diese Klößchen können dem Backobst zugegeben werden.

Guten Appetit !

31 juillet 2008

Hufenklassifikation von 1717 bzw. 1732

1/ Bauer : Marten ADAM, Christian BORCHMANN, Michel BÜTOW, Christian DÄHLING, Erdman DÄHLING, Jacob DÄHLING, Jochim DUBBERKE, Marten FRENTZ, Casper GRELLE, Christian HOLTZFUSS, Christian KREYE, Hans SCHMANDKE, Jürgen SCHWERDTFEGER, Jacob STÜVE, Peter TRENNE, Peter WICHMANN, Hans WOYKE

2/ Cossäth : Hans BAHR, Jochim MAAS, Jochim MANTZKE, Hans SCHMANDKE, Jacob WICHMANN

3/ Büdner : Peter HOLTZFUSS, Christian HÜHNE, Casper KRENTZIEN (Schmied),

4/ Halbbauer : Peter KUSSEROW, Michel MAAS, Michel MARCH

5/ Schulze : Peter LEMKE

Quelle : 'Die Bevölkerung der Kreise Stolp, Schlawe und Rummelsburg kurs nach 1700' von Adelheid von LIVONIUS aus Ostpommersche Heimat, 1939

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