Herzlich willkommen ! Welcome ! Bienvenue ! Witajcie!

- Bienvenue sur mon blog !
Je suis passionnée de recherches généalogiques, aussi bien côté francais (paternel) qu'allemand (côté maternel). Ma grand-mère maternelle est originaire de Schlawin, petit village de Poméranie situé à 15 km de la mer baltique, région allemande avant 1945 qui est devenue polonaise à la fin de la guerre. Ce village s'appelle maintenant Słowino. Je dédie ce blog aux poméraniens d'hier et d'aujourd'hui. Merci par avance pour toute information historique, photographique ou généalogique susceptible de m'intéresser.
Dans l'espoir d'un avenir sans guerre pour les générations actuelles et futures.

Quelle : mit Dank an Gerhard DUMMER
- Herzlich willkommen !
Ich habe sowohl französische (väterlicherseits) als auch deutsche (mütterlicherseits) Wurzeln. Als Enkelin einer echten Schlawinerin habe ich beschlossen, eine Webseite über das Dorf Schlawin (ca. 15 km von der Ostsee entfernt im Kreis Schlawe) und die Umgebung anzulegen. Ich werde nach und nach die Informationen herunterladen, über die ich verfüge. Ich hoffe, dass ehemalige Schlawiner, Nachfahren von Schlawinern, Pommernforscher oder aktuelle Einwohner von Słowino mir Material zuschicken werden, um die Seite zu bereichern. Da ich die polnische Sprache leider noch nicht beherrsche, kann ich die Webseite leider nicht ins Polnische übersetzen. Gesucht werden auch ältere Schlawiner, um Personen auf älteren Fotos zu identifizieren. Mit bestem Dank im voraus. Um Kontakt aufzunehmen, klicken Sie bitte oben links auf "contactez l'auteur".
In der Hoffnung eines Lebens ohne Krieg für die aktuellen und zukünftigen Generationen.
Witajcie!
Witam na mojej nowej stronie internetowej. Mam korzenie francuzkie po ojcu a niemieckie po matce. Moja niemiecka Babcia pochodzi ze wsi Solowi położoną 15 kilometrow od morza bałtyckiego w powiacie sławieńskim. Pragnę odnalesc ludzi pochodzenia niemieckiego którzy pochodzą z tej wsi lub nawiązać kontakt z polskimi mieszkańcami tej wsi aby wzbogacić ta stronę. Szukam także starszych byłych mieszkańców Sołowina (Schlawin) aby pomogli mi zidentyfikować ludzi na starych fotografiach. Z gory dziękuję! Pomorskim przodkom dedykuję tę stronę. Polskich internautów proszę o przebaczenie że ich językiem narazie nie władam. Niemniej spodziewam się ze wzbogacą opis historii gminy Słowino od roku 1945 i jej obecnego zycia. Z góry im dziękuję.
Z nadzieją zycia bez wojen dla obecnych i przyszłych pokoleń.

Quelle : dziękuję Maria i Waldemar WITEK
Welcome !
Welcome to my new website about the village of Schlawin. I have both French (on my father's side) and German (on my mother's side) roots. My German grand-mother comes from this village in Pomerania located about 15 km away from the Baltic sea in Schlawe county, now Polish area. Today, this village is called Słowino. I hope to find people with German roots who also come from this village, or descendants, or Polish people from Słowino to enrich this website. I am sorry for not speaking Polish so that I am not able to translate these pages. I am also looking for old people from Schlawin to identify people on old fotos. Thank you very much. To contact me, please click on "contactez l'auteur" on the top of the page left.
In the hope of a world without war for current and future generations.
Geneviève R.
In Memoriam : Friedhof / cemetery / cimetière / cmentarz

Foto : mit Dank an Rudolf GOHRBANDT (ca. 1970)

Sag mir wo die Gräber sind, wo sind sie geblieben ?
Sag mir wo die Gräber sind, was ist geschehen ?


Fotos : Anke/Jean-Claude RIHARD (1993)
Hinter der Kirche lag der ganz frühere Dorffriedhof, der bereits urkundlich im Mittelalter erwähnt wird. Um 1900 wurde ein neuer Friedhof abseits des Ortes in Richtung Rügenwalde angelegt. Auf dem alten Friedhof an der Kirche wurden dann nur noch höhere stehende Personen und Pastoren beerdigt.
1926 wurde auf Initiative des Pastor Wilhelm Zühlsdorf und mit Hilfe der Dorfbewohner, direkt neben der Kirche, ein Denkmal für die Gefallenen des ersten Weltkrieges errichtet. Die Figur des kniedenden Soldates mit Helm wurde vom Schlawer Bildhauer Wilhelm GROSS geschaffen, der Abdruck ist von Steinmetz RÜTZEN. An diesem Denkmal wurden an zwei Seiten Tafeln mit den 42 Namen der Gefallenen und auf zwei weiteren Tafeln Sprüche angebracht :
Den Gefallenen zu Ehren,den Lebenden zur Mahnung.
Wir werden Euch wiedersehen, und Eure Herzen werden sich freuen.

Der kniende Soldat hält in seinen Händen einen Helm und einen Kranz. Wann und wie die Figur des kniedenden Soldaten hinuntergestürzt wurde ist unklar. Seit dieser Zeit fehlt ihr der Kopf und die linke Schulter.

Foto : dziękuję Maria i Waldemar WITEK (2006)
1945 wurde auch ein kleiner Friedhof für die gefallen russischen Soldaten auf der linken Seite beim Dorfeingang aus Richtung Karwitz angelegt.
1993 war nur noch ein einziger deutscher Grabstein auf dem früheren Schlawiner Friedhof Richtung Darłowo zu erkennen. Im Hintergrund lag der neue polnische Friedhof.
2007 hat die Gemeine Darłowo mit Einverständnis der Kirchgemeinde und Vereinen ein Projekt erarbeitet "Erinnerungszeichen der Umgebung von Darłowo auf den Spuren des Künstlers Wilhelm GROSS". Mit Mitteln der Gemeinde und des polnischen Kulturministeriums wurden alte deutsche Grabsteine aus der Gegend neben der Schlawiner Kirche zusammengestellt und das Lapidarium eingeweiht. Das Lapidarium in ein Andenken an die früheren Bewohner der Umgebung, die hier beerdigt wurden.
Die Informationen dazu finden Sie auf der Web-Seite der Stadt Darlowo (ehemal. Rügenwalde) : http://www.ugdarlowo.pl/?nrstr=212. Gleichzeitig erinnern Tafeln an das Leben des Schlawer Bildhauers Wilhelm GROSS : http://www.wiadomosci24.pl/artykul/slowino_sladami_wilhelma_grossa_45584.html
Danke für diese würdige Initiative. Dziękuję.


Fotos : Stadt Darłowo Web-Seite (2007)

Foto : mit Dank an Rudolf GOHRBANDT (ca. 1970)

Foto : Webseite wiadomosci24 (2007)
Für Ahnenforscher in Pommern kann ich folgende Web-Seite empfehlen mit Angaben zu den Kriegsgefallenen der unterschiedlichen Kriege : http://www.wojna.machura.slupsk.pl/. Hier sind auch ältere Postkarten von Kriegerdenkmälern. Dies gilt für andere Kreise als Schlawe (Stolp, Köslin, Stettin).
Beispiel der Daten für den Kreis Schlawe : http://www.slawno2.machura.slupsk.pl/
J Ich wäre dankbar für Hinweise zur Liste der Gefallenen des 1. Weltkrieges des Kriegerdenkmals und zu Angaben zu den neu aufgebauten deutschen Gräbern.
Typische pommersche Häuser / typical pomeranian wooden houses / maisons typiques de Poméranie


mit Dank an Margret OTT

Quelle : Pommersches Landesmuseum Greifswald (mit Dank an Heiko WARTENBERG)

Quelle : Pommersches Landesmuseum Greifswald (mit Dank an Heiko WARTENBERG)


Foto : Anke/Jean-Claude RIHARD (1993)




Fotos : Anke/Jean-Claude RIHARD (1996)


Fotos : Margret OTT/Horst HYLLA (2000 und 2002)

Foto : Wikipedia Polen (2005)

Foto : dziękuję Maria i Waldemar WITEK (2006)
Früherer Dorfplan / old village map / ancien plan du village / plan wsi

Quelle : topographische Karte 1:25.000 (Messtischblatt) Nr 1664 Altenhagen und Nr 1665 Karwitz (1934/35)
Die Ausbauten waren damals : Neu Schlawin, Buddend, Kaisertal, Miekenkaten und Heecht.

Karten : Waldemar WITEK, Büro für Baudenkmaldokumentation Szczecin
Es wird darauf hingewiesen, dass das Büro für Baudenkmaldokumentation von Szczecin (ehemal. Stettin) weiterhin an alten Fotos von Häusern und Bauernhöfen interessiert ist und an Personen, die anhand der damaligen Pläne, die ehemaligen Eigentümer der Bauten und Grundstücke identifizieren könnten.
Stuten-Rezept / bread recipe / recette de pain / przepis na chleb
Rezept meiner Oma Mariechen geb. LANGE aus Schlawin. Der Stuten wurde damals nur zu besonderen Anlässen gebacken.
Zutaten : 1 kg Mehl, 1 Würfel Hefe, 2 Eier, etwa 1/2 Liter Vollmilch, Salz, Dosenmilch zum bestreichen
Das Mehl in eine grosse Schüssel sieben, in die Mitte ein Loch machen, die Hefe hineinbröckeln, mit handwarmer Milch gut verrühren und vom Rand etwas Mehl dazu, damit ein guter Brei entsteht.
Mit etwas Mehl bestäuben und mit einem Tuch bedecken und an warmem Ort 1/2 Std. gehen lassen.
Dann über das Hefestück wieder etwas Mehl geben, die 2 Eier dazu, das Salz übers Mehl streuen und mit der warmen Milch alles gut verrühren.
Den Teig noch mit der Hand gut kneten und schlagen, dass ein schöner Kloss entsteht. Danach mit einem Tuch wieder abdecken und am warmen Ort gehen lassen, der Teig muss mindestens doppelt soviel sein, also schön hoch gehen, veilleicht 1/2-1 Std., es kommt auf die Wärme an.
Dann der Teig aus der Schüssel nehmen, auf einer glatten Fläche ausrollen und übereinander schlagen, so dass ein Stollen entsteht.
Mit Dosenmilch bestreichen, auf ein gemehltes Blech legen und ca. 1 Std. im Ofen backen, 160-175 Grad.
Vor dem Anschneiden gut abkühlen lassen.
Guten Appetit !
Rezept Buttermilchskartoffeln (Platt : Boddemelkstuffle)
Rezept von meiner Oma Mariechen geb. LANGE aus Schlawin
Zutaten für 4 Personen : 3 Becher Buttermilch, 1 gut gehäufter Löffel Mehl, etwas Vollmilch, 1 Lorbeerblatt, 5 getrocknete Wachholderbeeren, 6 grosse Kartoffeln, 1 grosse Zwiebel, 250 g durchwachsener nicht geräucherter Schweinebauch
Kartoffeln schälen und in kleinere Stücke schneiden und waschen. In gesalzenem Wasser 30 Minuten kochen.
Inzwischen Buttermilch mit Lorbeerblatt und Wachholderbeeren in einem grösseren Topf tun, das Mehl mit der Vollmilch anrühren, zu der Buttermilch geben, kalt aufsetzen und bis zum Kochen ununterbrochen mit dem Schneebesen rühren, ansonsten gerinnt die Buttermilch.
Das in Scheiben geschnittene Fleisch in wenig Butter in der Pfanne auf beiden Seiten gut braten, herausnehmen, warm stellen und in dem Fett die in Ringe geschnittene Zwiebel schön braun braten.
Die abgegossenen Kartoffeln in die fertige Buttermilch geben und die gebratene Zwiebel drüber geben. Dazu das gebratene Fleisch reichen.
Guten Appetit !
Andere Pommersche Rezepte / other Pomeranian recipes / autres recettes poméraniennes / dalsze pomorskie przepisy
Auf folgenden Web-Seiten sind auch traditionnelle pommersche Rezepte zu finden :
Oma's Rezepte von Martha Panitzke : http://www.schwark-panitzke.de/page_1168966470990.html
Die Küche des Landkreises Stolp (copyright Anita Weisspflog, Dezember 2007) :
Teil 1 : http://stolp-pommern.de/Heimatstube-Archiv/DieKueche_teil1.pdf
Teil 2 : http://stolp-pommern.de/Heimatstube-Archiv/DieKueche_teil2.pdf
Teil 3 : http://stolp-pommern.de/Heimatstube-Archiv/DieKueche_teil3.pdf
Guten Appetit !
Gelesen und weiter zu empfehlen / read and further recommended / lectures à conseiller
1/ Erinnerungen eines Jungen aus Stolp/Pommern von Horst HYLLA : Jugend des Herrn Hyllas in Schlawin und Stolp (direkt bei Herrn Hylla zu bestellen, seine Adresse gebe ich gerne Interessenten weiter)

2/ Photo froissée von Karl ONATZKEN (in französischer Sprache, April 2007) : Leben von Herrn Onatzken, darunter Jugend in Wutzkow/Kreis Stolp/Pommern (zu kaufen bei EUCKEA Editions 2 rue des Prés F-67400 ILLKIRCH, Kontakt : karl.onatzken@gmail.com. Ein früheres Buch in deutscher Sprache ist auch zu bestellen.

3/ The Lost (Originaltitel) von Daniel MENDELSOHN : weltweite Ahnenforschung, um herauszufinden, wie ein Teil dieser jüdischen Familie aus Bolechow während des 2. Weltkrieges gestorben ist. Ca. 650 Seiten ! Ich habe das Buch in französischer Ausgabe gelesen (édition française : Flammarion, 2007), das fällt mir einfacher. Aber es gibt Übersetzungen in vielen Sprachen.

Die Villa Thedinga / the villa Thedinga / la villa Thedinga

Meine Urgrosseltern wohnten zur Miete in der "Villa" von November 1934 bis nach Kriegsende. Zuerst gehörte die Villa dem Doktor Wilhelm THEDINGA. Sie wurde 1922 gebaut mit Arztpraxis. Später kaufte die Gemeinde die Villa und baute sie zu drei Mietwohnungen aus.

Im Keller installierte mein Urgrossvater Otto LANGE seine Schuhmacherwerkstatt mit eigenem Eingang. Die Familie LANGE bekam im Erdgeschoss drei Räume mit Kachelöfen, eine grosse Küche weiss gekachelt mit grossem Herd und Backofen und mit Speisekammer, einen grossen Flur, einen Treppenaufgang mit kleinem Flur, wo meine Urgrossmutter ihre Winteraster pflegen konnte. Und ein Spülklosett, das war neu, denn im vorigen Haus gab es nur ein Plumsklo.
Neben dieser Erdgeschosswohnung waren zwei grosse Versammlungsräume für die Dorfvereine und Gemeindeveranstaltungen.

Fotos : unbekannt
Die Wohngemeinschaft bestand auch aus den Familien LIECKFETT und OHM, die im ersten Stock wohnten.
1942 ist dann auch meine Mutter Anke in der "Villa" auf die Welt gekommen.
Die "Villa" ist inzwischen kaum zu erkennen, sie hat einen flachen Dach und wurde von der polnischen Bevölkerung zur Dorfschule umgebaut :



Fotos : Anke/Jean-Claude RIHARD (1996)

Mamas Geburtszimmer ist jetzt Schulsekretariat :

Das ehemalige Waschhaus steht jetzt auf dem Schulhof :


Opa LANGEs ehemalige Hasenstallecke :

Fotos : mit Dank an Marion SINDEL (2003)
Strassen ringsherum / roads around / routes aux alentours / drogi w rejonie wsi



Damshäger Chaussee :

Foto : mit Dank an Marion SINDEL (2003)








